Erfolgreiche Infoveranstaltung für Geflüchtete
„Sicherheit im Alltag: Schutz vor Telefonbetrug“
Neuwied. Am 29. Mai 2024 haben 39 interessierte Teilnehmende aus Syrien, Ukraine, Ägypten, Marokko und Algerien bei der Infoveranstaltung „Sicherheit im Alltag: Schutz vor Telefonbetrug“ über aktuelle Betrugsmaschen und effektive Präventionsstrategien teilgenommen. Die Veranstaltung wurde von dem Projekt „Starke Nachbar_innen“ des Internationalen Christlichen Friedensdienst EIRENE und dem Polizeipräsidium Koblenz organisiert, mit dem Ziel, die Teilnehmenden für die Gefahren des Telefonbetrugs zu sensibilisieren und ihnen praktische Tipps an die Hand zu geben.
Besonderes Augenmerk lag auf der Prävention. Die Teilnehmenden erhielten umfassende
Informationen darüber, wie sie sich vor Telefonbetrug schützen können. Dazu zählten unter anderem folgende Tipps:
• Skepsis und Misstrauen bei Anrufen mit unbekannten oder anonymen Nummern.
• Niemals persönliche Daten oder Bankinformationen am Telefon herausgeben.
• Rückruf bei offiziellen Stellen, wenn Zweifel an der Echtheit eines Anrufes bestehen.
• Keine größeren Summen von Bargeld zuhause aufbewahren
• Geben Sie Unbekannten keine Auskunft über persönliche oderfinanzielle Verhältnisse.
• Geben Sie niemals an, dass sie alleine zuhause sind und über Vermögen verfügen.
Im anschließenden Vortrag wurden typische Betrugsmethoden wie der Enkeltrick, die Betrugsmasche mit dem falschen Polizeibeamten und Verkehrsunfall Trick / Schockanruf detailliert vorgestellt. Die Rückmeldungen waren positiv. Viele betonten, wie wichtig solche Veranstaltungen sind, um die Menschen mit Fluchterfahrung zu sensibilisieren und ein Bewusstsein für die Gefahren des
Telefonbetrugs zu schaffen. „Ich fühle mich jetzt viel besser informiert und weiß, wie ich im Ernstfall reagieren muss,“ sagte die Teilnehmerin Najlaa Twail am Ende des Abends.
Zum Abschluss der Veranstaltung wurden weiterführende Informationsmaterialien sowie Kontaktadressen von Anlaufstellen für Betroffene zur Verfügung gestellt. Es wurde auch angekündigt, in Zukunft ähnliche Veranstaltungen durchzuführen, um Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund kontinuierlich über neue Betrugsmaschen zu informieren und den gemeinschaftlichen Schutz vor Telefonbetrug zu stärken.
