Allgemeine Berichte | 04.07.2026

Dramatischer Dachstuhlbrand in Hümmel: Einsatzkräfte im Großeinsatz

Sicherheitsmaßnahmen bei Hitze: Feuerwehr bewältigt Brand in Hümmel

Symbolbild.

Hümmel. Am 4. Juli 2026 ereignete sich in Hümmel, im Ortsteil Blindert, ein schwerer Dachstuhlbrand, der einen umfangreichen Einsatz der Feuerwehr erforderte.

Bereits um 12:42 Uhr befanden sich zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort, um den Brand zu bekämpfen.

Vier Personen konnten das Gebäude selbstständig verlassen und wurden vom Rettungsdienst untersucht, jedoch war keine Einlieferung in ein Krankenhaus notwendig.

Gegen 17:15 Uhr waren etwa 70 Einsatzkräfte im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen. Unterstützung erhielten die Feuerwehrleute aus der Verbandsgemeinde Adenau durch eine zweite Drehleiter aus Altenahr sowie zeitweise durch eine Drehleiter aus Mechernich in Nordrhein-Westfalen. Der Einsatz wurde von Wehrleiter Dieter Merten koordiniert, und auch der Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Frank Linnarz war vor Ort.

Um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten, wurde eine umfangreiche Atemschutzlogistik eingerichtet. Der Gerätewagen Atemschutz des Landkreises Ahrweiler und das MZF3 aus Adenau kamen dabei zum Einsatz. Zudem wurde das Hygienekonzept umgesetzt. Die Absturzsicherungsgruppe der VG Adenau und die Drohneneinheit Wiesemscheid waren ebenfalls vor Ort, um die Arbeiten zu unterstützen. Zahlreiche Feuerwehren der Verbandsgemeinde Adenau wurden alarmiert, um den Grundschutz in den Gerätehäusern zu sichern.

Das Hauptfeuer konnte gelöscht werden, jedoch waren aufwändige Nachlöscharbeiten notwendig, um Glutnester in der Dachdämmung freizulegen. Zum Schutz der Einsatzkräfte, die bei großer Hitze und körperlicher Anstrengung arbeiteten, wurden Zelte zur Regeneration und Verpflegung im Schatten errichtet.

Bis 20:40 Uhr war der Brand vollständig gelöscht, und rund 100 Feuerwehrkräfte waren im Laufe des Tages im Einsatz. Eine Brandwache wurde zur Sicherheit gestellt. Vor Ort waren neben der Feuerwehr auch die Polizei und das Deutsche Rote Kreuz mit einem Rettungswagen zur Unterstützung der Einsatzkräfte anwesend. BA

Symbolbild. Foto: Pixabay

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