Sankt Martin in Corona-Zeiten
Sieben Riesenfensterbilder erzählen das Leben des Heiligen Martin
Verbandsgemeinden Linz und Bad Hönningen. In diesem Jahr ist Vieles anders. Die Corona-Pandemie stellt auch alle, die das Martinsfest vorbereiten und feiern, vor eine besondere Aufgabe. In den Verbandsgemeinden Linz und Bad Hönningen werden in diesem Jahr keine Martinszüge stattfinden. Die Martinsgottesdienste wären nur für eine begrenzte Anzahl an Teilnehmenden möglich. Wer darf kommen? Wer müsste weggeschickt werden? Das passt nicht zu St. Martin. Daher wird es in diesem Jahr auch keine Martinsgottesdienste geben. Das Fest muss deswegen jedoch keineswegs ausfallen!
Diese Aktionen finden in der Pfarreiengemeinschaft Bad Hönningen - Rheinbrohl statt:
In Bad Hönningen und Rheinbrohl wird es jeweils sieben Riesenfensterbilder geben, die das Leben des Heiligen Martin erzählen. Alle Interessierten sind eingeladen, - in eigener Verantwortung als Familie oder Hausgemeinschaft mit ihren Laternen von Fenster zu Fenster zu ziehen und das Martinslied strophenweise dabei zu singen.
An der ersten Station werden jeweils Liedzettel (zum Mitnehmen, incl. Wegbeschreibung) ausliegen. Es wird darum gebeten, selbst auf den nötigen Abstand untereinander und zu anderen Gruppen/Familien zu achten, zu aller Schutz und Sicherheit.
Das Martinslied (mit insgesamt sieben Strophen) ist auch per QR-Code scanbar und auf www.rhein-pfarreien abrufbar.
Fenster in Bad Hönningen
Die Fenster in Bad Hönningen sind an den folgenden Tagen erleuchtet: Samstag, 7. November bis Sonntag, 15. November, täglich von 17 bis 20 Uhr. Das erste Fenster ist Am Tannenbusch 3 zu finden. Es geht weiter Am Höms 54, Friedlandstraße 9 und 33, Marienweg 11, Am Paffelter 21 bis zum Abschluss auf der Hauptstraße 143.
Fenster in Rheinbrohl
In Rheinbrohl sind die Fenster an den folgenden Tagen erleuchtet: Sonntag, 8. November, Dienstag, 10. November (Martinsabend) und am Sonntag, 15. November, jeweils von 17 bis 20 Uhr. Das erste Fenster ist an der Kirchstraße 74 zu finden.
Weiter geht es dann an der Hauptstraße 122 und 134, Goethestraße (an der großen grauen Mauer)*, Friedrich-Ebert-Straße 27, In der Maar 5 bis zum Abschluss in der Schwester-Urbitia-Straße 2.
Die „Nachbarschaft Jahnstraße“ hat sich noch etwas Besonderes überlegt: Holzfiguren mit leuchtenden Laternen stehen in dieser Straße, damit sich die Kinder in den Familien mit ihren Laternen in dieser besonderen Zeit nicht alleine fühlen. Es wird empfohlen, den Weg zwischen der 4. und 5. Station durch die Jahnstraße zu wählen!
Ein weiteres Riesenfensterbild ist bereits ab sofort täglich von 17.30 bis 20 Uhr (bis zum 12. November 2020) beleuchtet: Pfarrer-Volk-Straße 43!!!
Außerdem sind alle, besonders die Anwohner dieser Wege, eingeladen, ihre Fenster mit leuchtenden Laternen zu schmücken.
