Allgemeine Berichte | 21.03.2018

Dieblicher Pfadfinder waren beim Hamburger Singewettstreit dabei

Singen bis zur Heiserkeit

Auch gruppenweise wurde ein vorgegebener Titel arrangiert und vorgetragen.  privat

Dieblich/Hamburg. Wie auch schon in den vergangenen Jahren, machte sich am dritten Februarwochenende eine Gruppe Rover des Stammes Treverer auf in die Hansestadt Hamburg und entschied sich der Umwelt zuliebe, eine Fahrgemeinschaft mit dem Stamm Helfenstein aus Koblenz-Arenberg zu bilden. Entspannt startete die achtstündige Fahrt mit einem großen Reisebus in Koblenz.

Erster Halt an diesem Abend war das Friedrich-Ebert-Gymnasium in Harburg, wo die Gruppe bereits von der Ehemaligen, nach Kiel ausgewanderten Nele erwartet wurde. Bündische Veranstaltungen sind hervorragend geeignet, um seine in Deutschland verteilten Freunde wieder zu treffen. Ein Klassenzimmer sollte an diesem Wochenende die Schlafstätte sein. Nachdem die Zimmer mit Isomatten und Schlafsäcken ausgerichtet waren, ging es mit der S-Bahn in die Honigfabrik, wo bereits weitere PSD’ler warteten. Bis tief in die Nacht sangen sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder die Stimmen heiser. Am nächsten Vormittag wurde das Hamburger Stadtleben erkundet. Nach einem Spaziergang am Jungfernstieg und deliziösem Mittagessen ging es zurück zum Gymnasium, wo am Nachmittag das jährliche Hamburger Treffen zahlreicher Sängerinnen und Sänger, der Hamburger Singewettstreit, stattfand. In den Kategorien Sippen/Horten, Bünde/Stämme, Singekreise, offene Kategorie und Einzelsänger/Duette traten 22 Gruppen gegeneinander an. Von Beiträgen zum Mitsingen bis hin zu melancholischen oder heiteren Stücken war alles dabei.

Dieblicher Stammesführer erreicht den dritten Platz

Auch der Dieblicher Stammesführer Jens trat mit einem selbst geschriebenen Lied auf. Er verzauberte das Publikum und regte es zum Mitsingen an.

Der ganze Saal ertönte am Ende des Liedes in den unterschiedlichsten Tierstimmen. Jens erreichte einen wundervollen dritten Platz. Die Kleinen scharten sich um ihn und verlangten nach Autogrammen auf ihren T-Shirts. Selbst eine Zugabe, die normalerweise nur dem Erstplatzierten zusteht, konnte er spielen. Das Publikum tobte vor Lachen, als er das allen bekannte Lied Peter anstimmte. Wen kümmert denn da noch eine Platzierung?

Zuletzt vertonten drei Gruppen das Lied „Heute hier, morgen dort“, das aus Hannes Waders Feder stammt. In der Kategorie sieben Tage - ein Lied erhalten die angemeldeten Sängerinnen und Sänger eine Woche vor dem Singewettstreit einen Liedtitel, den sie innerhalb dieser kurzen Zeit nach Herzenslust arrangieren können. Die Mitmach-Zentrale hatte es sogar noch schwieriger: Sie fand sich erst am Samstagmorgen zusammen und studierte innerhalb von drei Stunden ihren Beitrag ein.

Nach dem Singewettstreit fuhren alle gemeinsam zur Nachfeier des Singewettstreits. Dort wurde gelacht, getanzt und wieder bis in die frühen Morgenstunden gesungen. Am Sonntag hieß es dann nach wenig Schlaf Rucksäcke packen. Alles halb so schlimm, denn die anstehende Busfahrt machte es ja möglich, den Schlaf nachzuholen.

Weitere Informationen über die vielfältigen Aktionen und Fahrten der Dieblicher Pfadfinder gibt es im Internet unter www.stamm-treverer.de.

Auch gruppenweise wurde ein vorgegebener Titel arrangiert und vorgetragen. Foto: privat

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