Allgemeine Berichte | 01.04.2026

Landesregierung stellt normierte Gießkännchen zur Verfügung:

Sinzig: Bürger müssen neue Blumenampeln selber gießen

Die Verantwortlichen freuen sich über die florale Pracht. Foto: ROB

Sinzig. Die Stadt Sinzig setzt ein neues Zeichen für eine attraktivere und blühendere Innenstadt. Im Rahmen eines kurzfristig initiierten Begrünungsprojekts werden insgesamt 24 aufwendig gestaltete Blumen-Ampeln an bestehenden Lichtmasten im Innenstadtbereich angebracht.

Zum Schutz vor Vandalismus und unbefugter Mitnahme erfolgt die Montage bewusst in einer Höhe von rund 2,5 Metern. Die ersten Exemplare werden am heutigen Mittwoch, 1. April, im Beisein des Bürgermeisters sowie der drei Beigeordneten durch den städtischen Bauhof auf dem Kirchplatz installiert.

Parallel dazu hat die Stadtverwaltung über den Bauhof die Beschaffung von 24 trittfesten Aluminium-Leitern veranlasst. Diese werden den Anwohnerinnen und Anwohnern zur Verfügung gestellt, um die regelmäßige Pflege der Blumen-Ampeln sicherzustellen. Insbesondere an heißen Sommertagen ist vorgesehen, dass die Bepflanzung mindestens einmal täglich bewässert wird.

Als zentrale Wasserquelle dient der Europa-Brunnen auf dem Marktplatz. Die Nutzung steht allen Beteiligten im Rahmen des Projekts offen. Damit keine zu großen Mengen Wasser von der Bevölkerung aus dem Brunnen entnommen werden, stellt das Land Rheinland-Pfalz im Rahmen eines Förderprojektes normierte und vom TÜV zertifizierte Gießkännchen aus rostfreiem Edelstahl zur Verfügung.

Die Stadtverwaltung hebt hervor, dass das Vorhaben ausdrücklich auf bürgerschaftliches Engagement setzt. Erste positive Rückmeldungen liegen bereits vor: Mehrere Gastronomiebetriebe aus der Innenstadt sowie auch der örtliche Pastor haben ihre Unterstützung bei Pflege und Bewässerung der Blumen-Ampeln signalisiert.

Das Projekt wird zunächst testweise umgesetzt. Eine mögliche Ausweitung auf weitere Standorte im Stadtgebiet oder auch dem gesamten Kreis Ahrweiler wird nach Auswertung der gesammelten Erfahrungen geprüft.

Achtung: Hierbei handelt es sich um einen Aprilscherz.

Die Verantwortlichen freuen sich über die florale Pracht. Foto: ROB

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