Allgemeine Berichte | 05.12.2016

Geschichtsunterricht an der Don Bosco-Schule Bachem

Sinziger Zeitzeugin zu Gast

Elisabeth Spahn berichtete aus dem Dritten Reich

Sinzig. Im Rahmen des Unterrichtsfaches Geschichte der Klassen 10a und b der Don Bosco-Schule in Bachem wurde das Thema Nationalsozialismus und Drittes Reich besprochen. Da die Schülerinnen und Schüler den Wunsch äußerten, diesbezüglich eine Zeitzeugin oder einen Zeitzeugen zu befragen, der die damalige, schreckliche Zeit hautnah erlebt hatte, kamen die Lehrer der Don Bosco-Schule diesem Wunsch nach. In Elisabeth Spahn aus Sinzig fand man eine noch sehr rüstige und geistig sehr agile Zeitzeugin, die im Jahre 1924 geboren wurde und den Nationalsozialismus als Jugendliche und junge Erwachsene erlebt hatte. In einer sehr sachlich gehaltenen Rede referierte Frau Spahn über die Zeit des Dritten Reiches und konnte den Schülerinnen der 10. Klassen der Don-Bosco-Schule hinreichende Informationen über das schreckliche Geschehen vermitteln. Sie erzählte anschaulich von Deportationen, von Zerstörung, Elend und Leid um sie herum, davon, dass ihr erster Mann im Krieg verstarb und sie die im Jahre 1944 geborene Tochter alleine ernähren musste. Die zahlreichen Fragen, die sich aufgrund ihrer tief gehenden Rede ergaben, beantwortete sie ausführlich und wünschte sich, dass die Menschen in Frieden miteinander leben. Mit einem Blumenstrauß und einem Andenken an die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 a und b der Don Bosco-Schule bedankte man sich bei Frau Spahn, dass sie sich die Zeit genommen hat, über ihre Erlebnisse der Nazi-Zeit zu referieren.

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