Allgemeine Berichte | 05.09.2025, 09:09 Uhr

Bundesweiter Warntag am 11. September auch in Koblenz

Sirenen und Warn-Apps testen Bevölkerungsschutz

Sirene auf dem Dach eines Hauses in der Koblenzer Straße. Foto: Stadt Koblenz / Andreas Egenolf
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Koblenz. Zum Schutz der Bevölkerung ist eine effektive und barrierefreie Warnung vor Gefahren von großer Bedeutung. Aus diesem Grund findet am Donnerstag, 11. September, der jährliche Bundeswarntag statt. Vom Lagezentrum des Bundes werden dazu gegen 11 Uhr alle zentralen Warnmittel ausgelöst. Dazu zählen Warn-Apps, die auf dem Handy installiert sein müssen, wie NINA oder KATWARN, sowie das System Cell Broadcast, das jedes moderne Handy automatisch in Form einer Warnnachricht anspricht, ohne dass Nutzer aktiv tätig werden müssen.

Parallel zum Alarm des Bundes löst die Feuerwehr Koblenz alle 52 Sirenen der Stadt aus. Nach dem Wahrnehmen des Sirenentons sollte das Fenster geöffnet werden, um die anschließende Alarmdurchsage der Sirene zu hören. Überlagern sich Durchsagen mehrerer Sirenen, empfiehlt sich ein Wechsel zu einem Fenster auf einer anderen Wohnungsseite. In Koblenz wird nach dem Sirenenton stets auch der Auslösegrund per Sprachdurchsage mitgeteilt. Der Alarmton besteht aus einem auf- und abschwellenden Sirenenton.

Gegen 11.45 Uhr erfolgt die Entwarnung. Über das System Cell Broadcast wird keine Entwarnung gesendet, sodass Handys stumm bleiben, sofern keine Warn-App installiert ist. Der Entwarnton der Sirenen ist ein gleichbleibender Dauerton.

Ein Flyer, der über das grundsätzliche Verhalten bei einem Alarm informiert, kann unter https://www.koblenz.de/sirenen heruntergeladen werden. Er ist auch bei der Feuerwache in der Schlachthofstraße erhältlich. Auf derselben Internetseite steht am Warntag ein Online-Formular für Rückmeldungen zur Wahrnehmung der Warnung zur Verfügung. Allgemeine Informationen zum Bundesweiten Warntag sind zudem auf den Seiten des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter https://www.bbk.bund.de zu finden.

Im Vorfeld des Bundeswarntags testet die Stadt Koblenz gemeinsam mit der Firma awk AUSSENWERBUNG GmbH die Stadtinformationsanlagen (Digitalscreens). Die awk hat die von ihr betriebenen Screens an das vom Bund betriebene Warnsystem MoWas angeschlossen, sodass die Digitalscreens künftig ein Teil des Warnnetzes sind und eine Lücke im Warnmittelmix schließen. Um diese Funktion zu testen, löst die Integrierte Leitstelle Koblenz am Dienstagmorgen, 9. September, gegen 11 Uhr einen Probealarm aus, der auf den Digitalscreens angezeigt wird. Diese Warnauslösung betrifft ausschließlich die von awk betriebenen Digitalscreens. Der Test ist bundesweit einzigartig und wird von den zuständigen Bundesstellen begleitet. BA

Sirene auf dem Dach eines Hauses in der Koblenzer Straße. Foto: Stadt Koblenz / Andreas Egenolf

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