Allgemeine Berichte | 06.09.2024, 10:59 Uhr

Verbesserte Warnung der Bevölkerung im Westerwaldkreis

Sirenennetzwerk wird am bundesweiten Warntag mitgetestet

 Quelle: Kreis Westerwald
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Kreis Westerwald. Wenn am 12. September der Bund deutschlandweit Warnsysteme testet, ertönen diesmal auch die Sirenen im Westerwald. Seit dem vergangenen Jahr errichten der Westerwaldkreis und seine zehn Verbandsgemeinden für rund vier Millionen Euro ein zukunftsfähiges Sirenenwarnsystem. Bislang konnten rund 90 Sirenen durch eine Fachfirma eingerichtet werden, weitere Standorte folgen in den kommenden Jahren. Die Kosten werden dabei zu zwei Dritteln vom Kreis und zu einem Drittel von der jeweiligen Verbandsgemeinde übernommen. Lediglich für die ersten 46 Sirenen erhielten die Westerwälder Kommunen eine finanzielle Unterstützung von Bund und Land.

Das neue Sirenennetz erweitert die bestehenden, vielfältigen Warnmöglichkeiten für die Bevölkerung. Neben verschiedenen Heultönen besteht zusätzlich die Möglichkeit, durch Sprachdurchsagen die Bevölkerung über spezielle Gefahrenlagen zu informieren. Ein entscheidender Unterschied zu den früheren Sirenen ist, dass die neuen Sirenen auch bei einem Stromausfall über lange Zeit weiterhin funktionsfähig bleiben.

So wird im Westerwaldkreis im Schadensfall gewarnt

Zusätzlich zu den stationären Sirenen wurden 36 mobile Hochleistungslautsprecher beschafft, die mit Feuerwehrfahrzeugen mobil eingesetzt werden können. Dafür wurde das Kreisgebiet in knapp 450 Warnbezirke unterteilt, damit im Schadensfall schnell Lautsprecherdurchsagen erfolgen können.

Im Notfall erhalten Bürgerinnen und Bürger auch Warnungen unter anderem über die kostenlosen Warn-Apps NINA und KATWARN, die beispielsweise bei Großbränden, Gefahrstoffausbreitungen und Hochwasser Verhaltenstipps geben. Seit 2022 besteht zusätzlich die Möglichkeit, über Cell Broadcast Warnnachrichten direkt auf Mobiltelefone zu senden. Daneben warnen Kreis und Verbandsgemeinden im Bedarfsfall über Pressemitteilungen, die Internetseiten, Social-Media-Kanäle und den Rundfunk. Pressemitteilung der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises

Quelle: Kreis Westerwald

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