Allgemeine Berichte | 30.05.2016, 15:00 Uhr

Eifelverein Sinzig wanderte von Montabaur nach Wirzenborn

Skulpturenweg, Westerwaldidylle und eine Wallfahrtskirche

Vor der Wallfahrtskirche Wirzenborn.privat
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Sinzig. Vor kurzem waren 29 Wanderinnen und Wanderer der Einladung des Sinziger Eifelvereins gefolgt, die mit Wanderführer Wilfried Arenz eine Region des Westerwaldes erkunden wollten. Es ist schon eine kleine Tradition, dass der Verein am Fronleichnamstag zu Wallfahrts- oder Klosterkirchen wandert. Das Ziel dieser Tour war die Wallfahrtskirche Wirzenborn bei Montabaur. Nach einer Fahrt mit Bahn und Bus nach Montabaur, begann dort die Rundtour. Bei Bladernheim folgte die Schar dem Skulpturenweg Reckenthal. Dieser Wanderweg der Holzbildhauer-Kunst Gelbachtal führt über die Höhen und entlang des Gelbachs. 27 Holz-Skulpturen schmücken diesen „Pfad der Freude und der Liebe“, wie das Motto lautet. Schließlich wurde die Wallfahrtskirche Wirzenborn erreicht. Das Gotteshaus gehört zur Pfarrei Montabaur. Am Anfang, vor vielen hundert Jahren, standen hier einmal ein einfaches Marienbild, dann eine kleine Kapelle. Als die Zahl der Wallfahrer immer größer wurde, erbaute man um 1510 die heutige, größere Kirche im gotischen Stil. Nach wie vor zieht der Wallfahrtsort viele Menschen an, vor allem im Marienmonat Mai. Zahlreiche Danktafeln zeugen von Gebetserhörungen. Die Muttergottes wird dort um Kraft und Hilfe gebeten. In der Altstadt von Montabaur am Markt teilte sich die Gruppe. Verschiedene kleinere Grüppchen kehrten in Gasthäuser und Cafés ein. Gemeinsam reisten die Wanderer am frühen Abend dann nach Sinzig zurück.

Vor der Wallfahrtskirche Wirzenborn.Foto: privat

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