Allgemeine Berichte | 01.10.2021, 15:06 Uhr

Enormer Informationsbedarf bei angehenden Pensionären

Sozialpolitik ist Dauerbrenner

Großen Informationsbedarf gab es beim ausgebuchten „Ruhestandsseminar“ der Koblenzer Standortkameradschaft.Foto: G. Arleth
72

Koblenz. Zahlreiche Bundeswehrangehörige ließen sich, teilweise in Begleitung ihrer Ehefrauen, jetzt von der hiesigen Standortkameradschaft des Bundeswehrverbandes (DBwV) über die Konsequenzen des Eintritts in den „dritten Lebensabschnitt“ informieren. „Sozialpolitik ist ein Dauerbrenner, der Informationsbedarf ist enorm“, so das Resümee des Pressebeauftragten Hauptmann Gerald Arleth. „Dauernd werden Sozialgesetze geändert, kaum ein Bürger blickt da noch durch“.

Auswirkungen der Gesundheitsreform auf Krankenversicherungs- und Beihilfevorschriften sowie das Versorgungsrecht, grundsätzliche Fragen zu Testament, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung bis hin zur Vorstellung der Arbeit des Sozialdienstes der Bundeswehr waren einige Themen des zweitägigen Seminars. Das größte Lob sei die Tatsache, „dass wir an unserer Kapazitätsgrenze angelangt sind“, bemerkte der Vorsitzende der Standortkameradschaft Koblenz/Lahnstein, Oberstleutnant Michael Schwab, in seiner Begrüßungsrede an die 75 Teilnehmenden im Koblenzer Soldatenheim „Haus Horchheimer-Höhe“. „Dieser große Zuspruch zum Beratungsangebot der Standortkameradschaft zeigt, wie wichtig die soziale und berufliche Interessenvertretung ist“, so Schwab.

Am Ende des Seminars spendeten die Teilnehmenden noch für all jene, denen es gerade nicht so gut geht - die Spende in Höhe von 640 Euro geht zugunsten der Flutopferhilfe an die Soldaten und Veteranen Stiftung (SVS).

Pressemitteilung des

DBwV Koblenz

Großen Informationsbedarf gab es beim ausgebuchten „Ruhestandsseminar“ der Koblenzer Standortkameradschaft.Foto: G. Arleth

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Empfohlene Artikel
Geliebt und unvergessen!
617

Region. Ein Kind zu verlieren ist für Eltern, Geschwister, Großeltern und Freunde ein einschneidendes Erlebnis, welches das ganze Leben verändert. Am 2. Sonntag im Dezember, dem 13. Dezember 2026, gedenken die Menschen weltweit der verstorbenen Kinder. Seit 1996 tun dies verwaiste Eltern und Geschwister zusammen mit ihren Angehörigen, indem sie um 19.00 Uhr brennende Kerzen in die Fenster stellen....

Weiterlesen

Die Übung der beiden Teileinheiten Nord und Süd des Warnzuges stärken den Bevölkerungsschutz im Westerwaldkreis.
43

Der Westerwaldkreis hat in Zusammenarbeit mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug ins Leben gerufen, um im Gefahrenfall eine schnelle und zuverlässige Warnung der Bevölkerung zu gewährleisten. Unter der Leitung von Zugführerin Lisanne Wüst und Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Tobias Haubrich fand in Selters die erste Übung des Warnzuges statt. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Etwa 15 Jahre alte Linden der Sorte „Glenleven“ werden derzeit an der Südallee im Bereich des Evangelischen Stifts gepflanzt. Insgesamt kommen 22 neue Bäume in den Boden.
208

In Koblenz wird die Südallee weiter ausgebaut, wobei seit dem 29. Oktober 22 neue Linden gepflanzt werden. Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenden Begrünungsprojekts, das auch die Anpflanzung von Blumenzwiebeln im kommenden Frühjahr umfasst, um die Allee mit bunten Farbtupfern zu bereichern. Mehr dazu im RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Bildergalerien
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Dauerauftrag
Imageanzeige
Dauerauftrag
Haus- und Gartenparadies
Herbstkirmes Löhndorf
Dauerauftrag 2026
Martinsmarkt Löhndorf
Weitere Artikel
Symbolbild
1060

Früher Morgen in Flammen

Brand im Herzen von St. Goar

St. Goar. Am Morgen des 2. November 2026, gegen 4:00 Uhr, ereignete sich in der Straße „Kirchplatz“ im Ortskern von St. Goar ein Gebäudebrand. Die Ursache des Feuers ist bislang noch ungeklärt. Glücklicherweise gelang es allen Bewohnern, das Haus eigenständig zu verlassen. Sie wurden mit leichten Verletzungen, insbesondere Rauchgasintoxikationen, von den vor Ort befindlichen Rettungskräften behandelt.

Weiterlesen