Allgemeine Berichte | 09.12.2016

Reparatur-Café Andernach unterstützt caritative Einrichtungen

Spende an die Hospizbewegung

(v. l.) Sabine Gerdom, Bernhard Ickenroth, Renate Radarschall, Hans Gerdom, Horst Böcker und Helmut Cordes.privat

Andernach. Die Mitglieder des Reparatur-Cafés Andernach überreichten dem Förderverein Hospizbewegung Andernach-Pellenz eine großzügige Spende von 800 Euro.

Das Reparatur-Café ist ein Zusammenschluss von sechs Männern und zwei Frauen, die sich zur Aufgabe gestellt haben, freiwillig, ehrenamtlich und kostenlos Elektrogeräte des häuslichen Bereichs zu reparieren. Sie wollen damit der „Wegwerfkultur“ etwas entgegensetzen. Mixer, Stehlampen Kaffeemaschinen, Staubsauger, aber auch Heckenscheren sowie andere Geräte werden im Kaffee repariert. Dabei müssen sie leider feststellen, dass viele Geräte so konzipiert sind, dass sie kurz nach Ablauf der Garantie ihren „Geist“ aufgeben, und dass sie neben der Verschraubung auch noch mit Schnappverschlüssen versehen sind, die sehr leicht abbrechen. Das Team „Reparaturkaffee“ kommt alle 14 Tage für 2,5 Stunden zusammen, versucht, die defekten Geräte zu reparieren und bietet für die Zeit des Wartens auch noch Kaffee und Kuchen an, alles zum „Nulltarif“! Lediglich die Ersatzteile müssen bezahlt werden.

Für Kaffee und Kuchen, sowie die Organisation sind die Frauen zuständig, die auch den notwendigen „Schriftkram“ erledigen. Es ist selbstverständlich, dass Haftungs- und Garantieansprüche ausgeschlossen sind. Auf die Frage, was kostet das, wird stillschweigend auf die Spendendose hingewiesen. Das Team behält die Spenden aber nicht für sich, sondern spendet die Beträge an caritative Einrichtungen, so dieses Mal an die Hospizbewegung Andernach-Pellenz. Bei der Übergabe der Spende ließen sich die Mitarbeiter ausführlich durch den ersten Vorsitzenden des Hospizverein, Bernhard Ickenroth, und seinen Stellvertreter, Pfr. I.R. Helmut Cordes, über die Verwendung des Geldes informieren. Die „Hospizler“ waren von der Großzügigkeit des Reparaturteams tief beeindruckt, zur Arbeit an den defekten Geräten auch noch Kaffee und Kuchen bereit zu stellen und das Reparaturteam von der Bereitschaft der Hospizbegleiter/Innen, sehr viel persönliche Zeit für Schwerstkranke und Sterbende einzubringen. Getreu dem Motto:“ Unser Kapital ist die Zeit!“ Der Hospizverein bedankte sich für die großzügige Spende und versicherte, dass das Geld bis auf den letzten Cent Schwerstkranken und Sterbenden zu Gute kommt.

(v. l.) Sabine Gerdom, Bernhard Ickenroth, Renate Radarschall, Hans Gerdom, Horst Böcker und Helmut Cordes. Foto: privat

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