Allgemeine Berichte | 04.10.2016

Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn und der Anne-Frank-Realschule plus

Sport vereinte Schüler und Werkstatt-Beschäftigte

Inklusives Sportprojekt begeisterte die Teilnehmer

Sport verbindet: Die Schüler der Anne-Frank-Realschule plus und die Beschäftigten der Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn hatten jede Menge Spaß beim gemeinsamen Sportunterricht. Auch die Verantwortlichen beider Einrichtungen, Schulleiter Ernst-G. Carstensen (links) und Caritas-Betriebsleiter Martin Sobotta (3. von links), freuten sich über den Erfolg des inklusiven Sportprojektes. privat

Montabaur. Sportunterricht der besonderen Art erlebten 14 Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Realschule plus (AFRS) in Montabaur: Im Rahmen des Wahlpflichtfachs „Sport und Gesundheit“ nahmen die Zehntklässler an einem inklusiven Sportprojekt unter dem Titel „Klettern, Sport und Spiel“ teil und absolvierten ihren Sportunterricht gemeinsam mit Beschäftigten der Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn.

Anfang des Jahres lernten sich zunächst alle Beteiligten kennen: Die Mädchen und Jungen der Montabaurer Schule waren der Einladung der Caritas-Werkstätten gefolgt und nahmen am dortigen Sportunterricht teil. In der Folgezeit traf man sich dann regelmäßig zum gemeinsamen Sportunterricht in der Anne-Frank-Realschule plus. Für die meisten der AFRS-Schüler war es der erste direkte Kontakt zu Menschen mit Behinderung. „Zu Beginn waren die Berührungsängste bei meinen Schülern deutlich spürbar und stellten zunächst eine Hürde dar“, erinnert sich Lehrerin Diana Albert. Doch schon bald war die anfängliche Unsicherheit verflogen, und es stand der gemeinsame Spaß im Vordergrund. „Das Interesse an dem Projekt und das Engagement der Schüler wurde von Begegnung zu Begegnung immer größer“, so Diana Albert. Und auch die verantwortlichen Betreuer der Werkstatt-Beschäftigten zeigten sich begeistert von dem Projekt und berichteten von einem großen Lern- und Motivationszuwachs ihrer Schützlinge.

Vor den gemeinsamen Unterrichtsstunden hatten die Schülerinnen und Schüler der Anne-Frank-Realschule plus verschiedene Spielformen ausgearbeitet, die dann gemeinsam mit den Werkstatt-Beschäftigten ausprobiert wurden. So standen zum Beispiel Torschüsse für Sportspiele wie Hockey, Basketball und Fußball, aber auch Balancier- und Körperspannungsübungen auf dem Programm. Dabei leiteten die AFRS-Schüler die Gäste aus den Caritas-Werkstätten an, erklärten ihnen die einzelnen Stationen, gaben Hilfestellung und spielten natürlich auch mit. Besonders viel Spaß machte es allen Beteiligten unter anderem, wenn es an die Kletterwald ging, und bei einem sogenannten Vertrauensparcours machten alle Beteiligten ganz neue Erfahrungen und lernten, was es heißt, mit verbundenen Augen von einem anderen geführt zu werden.

Den Abschluss des inklusiven Sportunterrichts bildete ein Projekttag, der sportlich in der Schulturnhalle begann und im Anschluss mit einem gemeinsamen Pizzaessen abgerundet wurde. Im Rahmen dieses Projekttages absolvierten einige der Schüler unter anderem ihre Prüfung zum Übungsleiter-Assistenten des Sportbundes Rheinland. Am Ende waren sich alle Beteiligten einig, dass das Sportprojekt der Anne-Frank-Realschule plus und den Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn eine schöne Zeit mit vielen bereichernden Erfahrungen war. Nicht zuletzt deshalb soll es auch keine einmalige Aktion gewesen sein – daher schaut man bereits gemeinsam nach neuen sportlichen Integrationsideen.

Pressemitteilung

Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn e. V.

Sport verbindet: Die Schüler der Anne-Frank-Realschule plus und die Beschäftigten der Caritas-Werkstätten Westerwald-Rhein-Lahn hatten jede Menge Spaß beim gemeinsamen Sportunterricht. Auch die Verantwortlichen beider Einrichtungen, Schulleiter Ernst-G. Carstensen (links) und Caritas-Betriebsleiter Martin Sobotta (3. von links), freuten sich über den Erfolg des inklusiven Sportprojektes. Foto: privat

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