Waldbegang des Adenauer Stadtrates
Spürbare Verbesserung der Einnahmesituation durch den Forst
Adenau. Kürzlich traf sich der Adenauer Stadtrat zum Waldbegang. Unter sachkundiger Führung von Revierförster Dietmar Ebi informierten sich die Ratsmitglieder und einige Gäste über den umfangreichen Waldbesitz der Stadt.
Die Stadt Adenau befindet sich im Eigentum von rund 300 Hekta Wald, in der im Jahr 2017 der Einschlag von rund 1500 Festmetern Holz geplant wurde. Hierdurch erbrachte der Stadtwald einen Deckungsbeitrag von rund 40.000 Euro zu städtischen Gesamthaushalt, so dass der Forst angesichts der angespannten finanziellen Situation der Stadt erneut zu einer spürbaren Verbesserung der Einnahmesituation geführt hat. Ein Schwerpunkt waren die Sturmschäden im Januar, die auch den Stadtwald getroffen haben. Dank der professionellen Bearbeitung der Schäden durch die Mitarbeiter des Forstamtes und der lokalen Begrenzung der Schäden, die den derzeit stabilen Holzmarkt nicht beeinträchtigt haben, ging die Sache aus städtischer Sicht glimpflich aus. Eine Herausforderung für die Zukunft ist die Ausrichtung des städtischen Forstbetriebs auf den Klimawandel, dem sich alle Waldbesitzer widmen müssen. Pflege der Waldwege für Freizeit und Forstbetrieb aber auch frühere forstliche Maßnahmen wurde von Förster Ebi erläutert und sorgten für angeregte Gespräche. Stadtbürgermeister Hoffmann bedanke sich abschließend bei allen Teilnehmern. Er zog das Fazit, dass es Förster Ebi einmal mehr gelungen sei, den Teilnehmern den Wald, mit seinen vielfältigen Funktionen für Mensch und Natur im Spannungsfeld mit den wirtschaftlichen Interessen des Waldbesitzers, in interessanter und anschaulicher Weise näher zu bringen.
Pressemitteilung Stadt Adenau
