Allgemeine Berichte | 12.11.2021, 14:56 Uhr

St. Martin im Kindergarten

St. Martin überlegte nicht lange und schenkte dem Bettler seinen halben Mantel.Foto: privat
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Anhausen. In diesem Jahr konnte der St. Martinsumzug, „coronabedingt“, nicht in allen Orten stattfinden. Deshalb veranstaltete das Team des Evangelischen Kindergarten Anhausen mit tatkräftiger Unterstützung der Eltern einen eigenen St. Martinsumzug. Die Kinder gestalteten ihre Laterne als „Leuchtfackel“. In den einzelnen Gruppen wurden Laternenlieder gesungen, die Geschichte von St. Martin erzählt und in Form eines Schattenspiels dargestellt. Eine engagierte Mama hatte Wochen zuvor ihr Pferd auf den Umzug vorbereitet. Gemeinsam mit den Kindern der Waldgruppe gewöhnte sie es an die Martinsumzugssituation, das Feuer, die Geräusche und Bewegungen einer Menschengruppe. Dann war es soweit. Die Kinder der Waldgruppe und des Stammhauses zogen stolz mit ihren Laternen, begleitet von Musik, zu einem zentralen Treffpunkt am Dorfrand. Über die Felder ritt St. Martin. Er schloss sich der Gruppe an und führte diese zum Tennisplatz, dem Standort der Waldgruppe. Unterwegs trafen sie sogar einen Bettler. Am Tennisplatz wurde ein Martinsfeuer entfacht und von zwei Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Anhausen bewacht. Am Feuer spielten Erwachsene und Kinder noch einmal die Geschichte. St. Martin ritt auf seinem Pferd und entdeckte einen Bettler. Der fror so sehr. St. Martin überlegte nicht lange und schenkte dem Bettler seinen halben Mantel. Der Bettler wollte sich noch bedanken, doch St. Martin war schon wieder davongeritten.

Der Förderverein organisierte für diesen Tag die Martinsbrezeln, die von den Ortsgemeinden gespendet wurden. St. Martin verteilte sie an alle Kinder. Durch viele helfende Hände war es ein wunderschönes Martinsfest für Groß und Klein!

St. Martin überlegte nicht lange und schenkte dem Bettler seinen halben Mantel.Foto: privat

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