Allgemeine Berichte | 12.11.2018, 16:20 Uhr

In der Ortsmitte von Waldorf wurde die St. Martinsgeschichte eindrucksvoll dargestellt

St. Martin ritt durch die Gassen

Viele Besucher verfolgten die Darstellung der Martinsgeschichte im Ortskern von Waldorf. WER
56

Waldorf. Vielerorts brennen an diesen Tagen die Martinsfeuer. Auch in Waldorf ist es Brauch, dass alljährlich ein Martinsfeuer aufgeschichtet wird, zu dem die Kinder gemeinsam mit St. Martin hinziehen und das Abbrennen des Feuers erleben. Dies war auch kürzlich in Waldorf der Fall. Ein großes Martinsfeuer brannte zur Freude der Kinder am üblichen Platz, das in diesem Jahr unter der Regie der Karnevalsgesellschaft „Jeckige Globistere“ Waldorf aufgeschichtet worden war.

Nach einem Wortgottesdienst in der Pfarrkirche St. Remaclus bewegte sich der Martinszug durch den Ort. Angeführt von St. Martin und unter der musikalischen Begleitung der Rhein-Ahr-Spatzen ging es durch die mit vielen Lichtern beleuchteten Straßen in Richtung Martinsfeuer. Mitten im Ort auf dem Platz an der Alten Schule wurde dann die Geschichte von St. Martin und dem Bettler erzählt und dargestellt. Für die Kinder sicherlich ein Erlebnis von bleibender Erinnerung. Nach dem Singen des St. Martins-Liedes ging es weiter zum Martinsfeuer.

Nach dem Abbrennen des Martinsfeuers auf dem Platz in der Kühholl erfolgte die Weckverteilung an die Kinder an der Vinxtbachhalle. Für die Erwachsenen gab es wärmende Getränke. Wer Hunger hatte, konnte sich den den vielen schmackhaften Döppekooche sättigen. Bei doch schon kühler Witterung zog es dabei auch viele Besucher in die Räumlichkeiten der Vinxtbachhalle. Und so blieben zahlreiche Besucher noch lange in gemütlicher Runde an und in der Vinxtbachhalle zusammen, wo die Mitglieder der Karnevalsgesellschaft für das leibliche Wohl bestens gesorgt hatten.

Die Ortsgemeinde Waldorf dankte der Karnevalsgesellschaft „Jeckige Globistere“ Waldorf für den diesjährigen Aufbau des Martinsfeuers und die Gestaltung des anschließenden Zusammenseins. Diesen Dank gab der Vorstand der Karnevalsgesellschaft an die fleißigen Helfer sowie auch die zahlreichen Besucher des Martinstages, besonders aber an die Spender der zahlreichen Döppekooche, weiter. WER

In der Dorfmitte traf St. Martin auf den Bettler und teilte mit ihm seinen wärmenden Mantel, wie dies in der Überlieferung erzählt wird.

In der Dorfmitte traf St. Martin auf den Bettler und teilte mit ihm seinen wärmenden Mantel, wie dies in der Überlieferung erzählt wird.

Viele Besucher verfolgten die Darstellung der Martinsgeschichte im Ortskern von Waldorf. Fotos: WER

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis – inkl. E-Paper
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag
Titelanzeige
Gesundheit im Blick // Anzeige Kinder
Wohnträume Sonderseiten
Auftrag, Nr. AF2026.000438.0, Oktober 2026
Lukasmarkt
Empfohlene Artikel
Die Ehrengäste vor einer fauchenden Dampflok.
37

Brohl. Ende des 19. Jahrhunderts nahmen Überlegungen Gestalt an, das Rheinstädtchen Brohl durch das Brohltal mit Oberzissen und Kempenich zu verbinden. Denn in Brenk und Kempenich wurde vulkanisches Gestein abgebaut, insbesondere Phonolith (wichtig für die Glaserzeugung), Tuffsteine, Bimsstein und Basaltschotter, das über den Rhein besser abtransportiert werden konnte. Die neugegründete „Brohlthal-Eisenbahngesellschaft“ begann 1898 mit dem Bau der 23,83 Kilometer langen Brohltalbahn.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Erntedank Feeling
279

Andernach. First Friday im goldenen Herbst Wenn Kürbisse die Straßen säumen, warmes Licht über die Fassaden wandert und der Herbst mitten in der Stadt Einzug hält, dann zeigt Andernach einmal mehr, wie schön Gemeinschaft sein kann. Der First Friday „Erntedank“ hat den Anfang des Oktobers in eine stimmungsvolle Herbstwelt verwandelt.

Von Birgit Hohmann aus Andernach

Weiterlesen