Resolution fordert sofortige Unterstützung aus Mainz zur nachhaltigen Sicherung des Klinikums
Stadtrat: Landesregierung muss Fortbestand des DRK-Krankenhauses sichern
Neuwied. Der Neuwieder Stadtrat kämpft für den Erhalt des DRK-Krankenhauses und hat ein deutliches Signal gesetzt: In seiner jüngsten Sitzung verabschiedeten die Mitglieder – einstimmig bei Enthaltung der SPD-Fraktion und eines AfD-Mitglieds - eine Resolution, in der die Landesregierung aufgefordert wird, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, den Fortbestand des Klinikums zu sichern und die medizinische Versorgung der Region zu gewährleisten.
„Der Stadtrat appelliert eindringlich an die Landesregierung, ihre Verantwortung wahrzunehmen und alle verfügbaren Mittel einzusetzen, um diese für die Stadt und die Region unverzichtbare Einrichtung zu erhalten und sowohl den Mitarbeitenden, als auch den Patienten langfristige und belastbare Sicherheit und Perspektive zu bieten“, heißt es darin zusammenfassend.
Eine Schließung des DRK-Krankenhauses wäre dagegen ein schwerer Schlag für die gesamte Region. Der Stadtrat fordert sofortige finanzielle Unterstützung, um den Betrieb des Krankenhauses auch über die nächsten Monate hinaus aufrechtzuerhalten und die Arbeitsplätze der Mitarbeiter zu sichern. Die Unsicherheit über die Zukunft der Klinik belasteten sowohl die Patienten als auch das engagierte Personal.
„Es ist höchste Zeit, dass alle Beteiligten ihre Verantwortung wahrnehmen. Die Mitarbeiter und die Menschen in der Region verdienen Klarheit und Sicherheit“, heißt es in der vom „Neuwieder Bündnis“ eingebrachten Resolution, in der außerdem gefordert wird, dass das krankenhauswesen nachhaltig reformiert wird, indem die finanziellen Rahmenbedingungen sich an den tatsächlichen Bedürfnissen orientieren.
Pressemitteilung
Stadtverwaltung Neuwied
Artikel melden
Unfallursache auf Hunsrückhöhenstraße weiterhin ungeklärt
21.06.: Motorradfahrer erliegt Verletzungen nach Unfall bei Koblenz
Koblenz. Am Sonntag, dem 21. Juni 2026, ereignete sich gegen 11:32 Uhr ein tragischer Unfall auf der B 327, bekannt als "Hunsrückhöhenstraße", zwischen Koblenz und Waldesch.
Weiterlesen
Firmenhalle einer Zimmerei in Brohltal-Ost brennt in der Nacht auf Samstag bis auf die Grundmauern ab
20.06.: 110 Feuerwehrleute und Helfer kämpfen gegen die Flammen
Niederzissen. Die Werkhalle der Zimmerei Reimund Müller im Industriegebiet Brohltal-Ost ist in der Nacht zum Samstag ein Raub der Flammen geworden. Der Feueralarm bei der Feuerwehr Brohltal ging um 22.50 Uhr ein. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte die Fabrik bereits lichterloh. Feuerwehren aus Bad Neuenahr-Ahrweiler und auch Andernach wurden umgehend zur Verstärkung angefordert, sodass rund 110 Feuerwehrleute und Helfer in der Nacht gegen ein Ausbreiten des Großfeuers kämpften.
Weiterlesen
Das arme Tier konnte sich nicht aus eigener Kraft befreien - doch zum Glück gibt es die Feuerwehr!
20.06.: Dramatischer Einsatz im Westerwald: Feuerwehr rettet Pferd aus Wassergraben
Waldbreitbach. Am Samstag, den 20.06.2026, wurde die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach um 21:46 Uhr mit der Einheit Waldbreitbach zu einer Tierrettung am Mühlengraben in Waldbreitbach alarmiert.
Weiterlesen