Allgemeine Berichte | 15.04.2021

Rotary Club Neuwied-Andernach startet Initiative „Unser Wald braucht Hilfe“

Start mit Spende über 10.000 Euro für Neuwieder Stadtwald

Ortsbegehung in der Waldgemarkung Heimbach parallel zum Golfplatz (v.r.n.l) Uwe Hoffmann, Leiter, und Ralf Winnen, Forstamt Dierdorf, Eckhard Lenz, Präsident, sowie Dr. Hartmut Froesch, Rainer Kaul und Dominik Graf v. Spee vom Rotary Club Neuwied-Andernach.Foto: Rotary Club Neuwied-Andernach

Neuwied. Der Stadtwald Neuwied ist weit über die Hälfte erheblich geschädigt. Um die „grüne Lunge“ der Deichstadt zu sichern, müssen bestimmte Flächen zeitnah aufgeforstet werden. Der Rotary Club Neuwied-Andernach sucht dafür die Nähe zur Stadt und zum zuständigen Forstamt und hat jetzt die Initiative „Unser Wald braucht Hilfe“ gestartet. Im ersten Schritt geht es um eine zentrale Fläche im Bereich des beliebten Naherholungsgebietes „Rheinhöhenweg/Limes“ in der Waldgemarkung Heimbach-Weis. Ein vom Klimawandel massiv geschädigtes Waldstück mit resistentem Mischwald soll wieder aufgeforstet, gegen Verbiss geschützt und anschließend gehegt werden. Die regelmäßige Pflege erfolgt durch das Forstamt Dierdorf. Bereits im März erfolgte die Sondierung der Aufforstungsmaßnahme in einer Ortsbegehung der zum Stadtwald Neuwied gehörigen, avisierten Fläche durch die Rotarier gemeinsam mit Forstamtsleiter Uwe Hoffmann und Förster Ralf Winnen. Dabei konnten sich Mitglieder des Club-Vorstands von der dramatischen Lage vor Ort überzeugen. Grund dafür sind die Folgen des Klimawandels, der zu Faktoren wie der deutlichen Erhöhung der Durchschnittstemperatur, einer Senkung des Grundwassers, Absterben der Bäume, sowie deren Befall durch Schädlinge wie dem Borkenkäfer führt. Der Rotary Club Neuwied-Andernach hat für die Aufforstung der geschädigten Wälder unserer Heimat auf dieser Fläche im ersten Schritt eine Spende der Clubmitglieder in Höhe von 10.000 Euro bereitgestellt. Dabei geht es um die Anpflanzung zukunftsgerechter Pflanzen. Die Mischung umfasst Baumarten, die im Klimawandel besser bestehen können und zukunftsträchtig sind. Sie ist ökologisch wertvoll und durch die Farben eine Bereicherung dieses intensiv von Erholungssuchenden genutzten Bereiches. Nach den Worten von Rotary-Präsident Eckhard Lenz kann die Aufforstung dieser Fläche auf Grund des erheblichen Ausmaßes der Schäden nur ein erster Schritt sein: „Mit unserer Initiative ´Unser Wald braucht Hilfe` wollen wir im Schulterschluss mit dem Forstamt das Problembewusstsein wecken und im Sinne einer mittelfristigen und nachhaltigen Unterstützung keine Eintagsfliege starten.“ Der Club, der auch auf der anderen Rheinseite aktiv ist, plant im kommenden Jahr die Spende eines ähnlichen Betrages zur Aufforstung des Stadtwaldes Andernach. Für die Rotarier ist es erklärtes Ziel, für die Initiative „Unser Wald braucht Hilfe“ möglichst weitere große aber auch kleine Spender zu gewinnen. „Der Wald vor unser Haustür ist unser Naherholungsgebiet und sollte uns schon deshalb allen ein Herzensanliegen sein“, so Lenz dazu weiter“. Die internationale Service-Organisation Rotary setzt sich weltweit für die Umwelt als unser unwiederbringliches Gemeingut ein. Unter dem Motto „Supporting Environment“ verpflichtet sich Rotary, Aktivitäten zu unterstützen, die die Erhaltung und den Schutz der natürlichen Ressourcen stärken, die ökologische Nachhaltigkeit vorantreiben und die Harmonie zwischen Mensch und Umwelt fördern. Der Rotary Club Neuwied-Andernach ruft alle Neuwieder, regionale Unternehmen, Institutionen und Multiplikatoren dazu auf, sich ebenfalls mit Spenden an der Initiative zu beteiligen. Interessenten melden sich beim RC Neuwied-Andernach, Projektleiter Dr. Hartmut Froesch, hartmut@froeschs.de Förderverein des RC Neuwied-Andernach, IBAN: DE86 5745 0120 0000 1243 62 (Spendenbescheinigungen werden ausgestellt).Pressemitteilung

Rotary Club Neuwied-Andernach

Ortsbegehung in der Waldgemarkung Heimbach parallel zum Golfplatz (v.r.n.l) Uwe Hoffmann, Leiter, und Ralf Winnen, Forstamt Dierdorf, Eckhard Lenz, Präsident, sowie Dr. Hartmut Froesch, Rainer Kaul und Dominik Graf v. Spee vom Rotary Club Neuwied-Andernach. Foto: Rotary Club Neuwied-Andernach

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