Steinmetzbahnhof öffnet seine Türen
Weibern. Vor nunmehr 25 Jahren wurde im ehemaligen Bahnhofsgebäude der Brohltaleisenbahn in Weibern ein kleines Museum eröffnet. Die Ortsgemeinde hatte vom ehemaligen Besitzer die Immobilie des verwaisten Bahnhofs angekauft, renoviert und durch einen Anbau ergänzt.
In diesen Räumlichkeiten wurden mit Unterstützung der Rheinischen Universität in Bonn, Leihgaben aus der Bevölkerung sowie der Verbandsgemeindeverwaltung Brohltal Fundstücke und Zeugnisse heimischer aber auch lokaler und regionaler Herkunft zusammengetragen und zur Präsentation aufbereitet.
An Pfingsten 1999 fand dann die feierliche Eröffnung statt, und im Laufe der Zeit konnten von zahlreichen Besuchern die geologischen, zeitgeschichtlichen und handwerklichen Informationen betrachtet werden. Nachdem mangels Personal die Öffnung in den letzten Jahren nur noch sporadisch möglich war, konnte in jüngster Vergangenheit durch die Initiative der Heimatfreunde Weibern die Ausstellung angereichert und optimiert werden. Durch die finanzielle Unterstützung zahlreicher Sponsoren und öffentliche Fördergelder wurde es ermöglicht, Geschehnisse sowohl digital als auch real ansprechend und zeitgemäß zu präsentieren. Derzeit ist eine digitale Präsentation der Exponate auf der Plattform kuladig in Vorbereitung.
Nunmehr besteht für die Öffentlichkeit am Sonntag, 19. Mai in der Zeit von 10 bis 17 Uhr die Möglichkeit, sich ein Bild vom Ergebnis der Arbeiten zu machen.
Am Museum bietet der Steinhauerverein im Rahmen von Vorführungen Einblick in die Arbeiten am und mit dem heimischen Werkstein, dem Tuff; die Heimatfreunde präsentieren vor Ort interessante Fundstücke aus der Ortsgeschichte. Weiterhin finden Führungen durch die Steinbrüche statt, und für unsere Kinder stehen eine Spielecke sowie das beliebte Kinderschminken im Angebot.
Für die Verpflegung sorgen in Form von Kaffee und Kuchen unsere Möhnen, die Versorgung mit Getränken übernimmt der Gemeinderat; außerdem wird Pizza vom Steinofen angeboten.
Weiterhin besteht an diesem Tage die einmalige Möglichkeit, die Werkstätten der ehemaligen Bohrerfabrik Herbertz zu besichtigen, ebenfalls ein stummes Zeugnis heimischer Zeitgeschichte.
Pressemitteilung der
VG Brohltal
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