Traditioneller Pyramidenanschub
Stimmungsvoller Auftakt in die besinnliche Adventszeit
Bad Ems. Mit dem stimmungsvollen „Pyramidenanschub“ ist in Bad Ems am Wochenende die Adventszeit eingeleitet worden.
Viele Besucher kamen in die Mercurstraße um gemeinsam die von Hans-Adolf Balthes selbst gebaute Weihnachtspyramide in Bewegung zu setzen.
Der evangelische Gemeindepfarrer Armin Himmighofen begrüßte die Gemeinde mit dem leuchtenden Herrnhuter Stern unter trockenem freiem Himmel. Er bedankte sich bei der Gastgeberin Gudrun Balthes für die herzliche Einladung.
Die Kinder waren schon ganz aufgeregt. „Jetzt wo die Tage kürzer werden und es zeitig dunkel ist, wollen wir Kerzen anzünden“. Das Licht der Kerze als Symbol der Sterne und des Lebens. Es soll aber auch daran erinnern, sich zu besinnen und vom Alltag mal auszuruhen. Gemeinsam die vorweihnachtliche Zeit genießen. Auch wenn es für viele nicht machbar ist. Umsichtig zu sein und auch an die Menschen denken, die alleine sind. Licht schenkt Wärme und Geborgenheit und führt Menschen zusammen. Jeden Tag eine Kerze anzünden mit den Gedanken an die, die uns nahe sind, nicht mehr bei uns sein können, aber auch die, die alleine sind.
Kerzenlicht lässt Kinderaugen strahlen und eigentlich, könnte es ja jetzt schon Geschenke geben.
Dann war es soweit: Der Schalter für die Pyramide wurde umgelegt und sie begann sich leuchtend in Bewegung zu setzen. Mit der Gitarrenbegleitung von Heinrich Rademacher sang die Gemeinde „Wir sagen euch an den lieben Advent – Sehet, die erste Kerze brennt! Wir sagen euch an eine heilige Zeit. Machet dem Herrn den Weg bereit!“
Nach dem gemeinsamen Gebet konnten die Kunstwerke von Gudrun Balthes verstorbenen Mann bewundert werden. In der Garage gab es Glühwein und einen kleinen Imbiss.
Seit 2008 gibt es diesen schönen Pyramidenanschub bei der Familie Balthes und war einige Jahre die erste Station im „lebendigem Adventskalender“ den es leider in Bad Ems nicht mehr gibt.
Vielleicht, regt es ja an, im nächsten Jahr wieder die Türen für alle zu öffnen!
