Befahrung der Initiative „Radweg-jetzt“
Strömender Regen kann entschlossene Radler nicht aufhalten
Einhellig wurde die Einrichtung eines Radweg-Beauftragten gefordert
Montabaur. Trotz strömenden Regens trafen sich mehr als 50 Bürger*innen, um an der 8. Befahrung der Radweg-Initiative von Untershausen nach Montabaur teilzunehmen. Auf dem ehemaligen Schulhof in Holler kamen mehrere Redner zu Wort, um über die aktuellen Entwicklungen zu berichten. Zunächst berichteten Rita Schneider, Eva Molsberger-Lange und Norbert Busch. Das brennendste Problem ist die geplante Sanierung der Brücke über die B49, die ohne Berücksichtigung eines Rad-/Fußweges durchgeführt werden soll. Die Befürchtungen sind groß, dass damit eine Streckenführung über die B49 für weitere Jahrzehnte ausgebremst wird. Noch ist offen, ob die geplante Machbarkeitsstudie der Verbandsgemeinde Montabaur die Sanierung der Brücke beeinflussen kann.
Da sich der zuständige LBM und das Landesministerium für Verkehr die Verantwortlichkeiten immer wieder gegenseitig zuschieben, stellt sich die Frage, ob eventuell auch rechtliche Schritte unternommen werden können. Obwohl alle lokalen politischen Fraktionen für den Bau des Rad-/Fußweges sind, kommen vom LBM Diez und der Landesregierung keinerlei positives Feedback und keine konkreten Handlungshinweise, die zu einer baldigen Umsetzung des Projektes führen könnten. Uli Schmidt brachte die Idee eines Bürgerentscheids ein. Außerdem wurde einhellig die Einrichtung der Stelle eines Radweg-Beauftragten im Kreistag gefordert. Christian Schimmel (Grüne) sagte seine Unterstützung hierfür zu. Die Radweg-Initiative ist sich einig: Sie wollen weiterhin am Ball bleiben und für das wichtige Projekt kämpfen. Dass der Radweg von vielen Menschen als unbedingt notwendig erachtet wird, zeigte sich bei der Befahrung an der großen Anzahl der Teilnehmer*innen: Vom Schulkind über die Kirmesjugend, Eltern, Alltagsradfahrer bis zum Rentner waren alle mit Überzeugung bei der Sache und ließen sich von dem schlechten Wetter nicht beeindrucken.
Den Abschluss fand die Befahrung vor dem Rathaus in Montabaur, wo auch Dr. Tanja Machalet (MdL) noch einmal ihre Unterstützung zusagte.
Mit Helmen und Warnwesten waren die Teilnehmer optimal vorbereitet und sicher unterwegs.
Die Radfahrer verliehen ihrem Anliegen auch plakativ Nachdruck.
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- Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!
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