Allgemeine Berichte | 03.07.2019

Spagat zwischen Wohlgefühl und Abhängigkeit

Sucht im Alter: Genussmittel und Medikamente

Vortrag am 10. Juli in Ochtendung - auch für Gehörlose

Ochtendung. „Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren“ oder „Auf einem Bein steht´s sich nicht gut“. Anlässe, mit einem Gläschen Wein, Bier oder Schnaps anzustoßen, gibt es genug.

Wann sind die sogenannten Alltagsdrogen wie Alkohol, Medikamente und Nikotin noch ein „risikoarmer“ Genuss und ab wann wird die Einnahme zum Problem oder liegt gar ein missbräuchliches Suchtverhalten vor? Die Übergänge verlaufen oft unbemerkt und fließend. Auf die Frage „wie viel ist zu viel?“ gibt es aus verschiedenen Gründen keine eindeutige Antwort. In ihrem Vortrag wird die Referentin, Frau Meurer, auf die Thematik Sucht in einer alternden Gesellschaft eingehen und ihren Fokus auf die möglichen Folgen des fortgesetzten Konsums von Alkohol und Medikamenten legen. Dabei geht sie auch auf den veränderten Stoffwechsel im Alter und die damit verbundenen Konsequenzen ein.

Vielen Menschen fällt es schwer, (vermeintlich) Betroffene in der Familie oder im Freundeskreis anzusprechen. Dazu gibt Frau Meurer Anregungen, wie ein Einstieg in ein Gespräch gelingen kann und informiert über Hilfe- und Beratungsangebote.

Frau Meurer ist als Dipl. Sozialarbeiterin in der psycho-sozialen Beratungs- und Behandlungsstelle für Abhängige des Caritasverbandes Mayen tätig.

Der Vortrag findet am Mittwoch, 10. Juli um 19 Uhr in der Kapelle des Alten- und Pflegeheimes St. Martin, Ochtendung, statt. Er ist auch für Gehörbeeinträchtigte und Gehörlose geeignet und wird von Gebärdendolmetscherinnen simultan übersetzt.

Im Anschluss laden die Organisatorinnen der Ochtendunger Vortragsreihe Margot Herzog-Sauer, Heimleiterin des Alten- und Pflegeheimes St. Martin, und Martina Pickhardt, Pflegestützpunkt Maifeld, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu einem kleinen Imbiss ein.

Die Veranstaltung ist kostenfrei - es wird um eine Spende gebeten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen sind bei Margot Herzog-Sauer, Alten- und Pflegeheim St. Martin in Ochtendung, Tel. (0 26 25) 9 51 70 oder Martina Pickhardt, Pflegestützpunkt Maifeld, Tel. (0 26 54) 96 04 89 erhältlich.

Pressemitteilung

Pflegestützpunkt Maifeld

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