Ein Gefühl von Weltkirche
Südafrikanischer Bischof feiert Gottesdienst in Urmitz/Bahnhof
Urmitz/Bahnhof. Ein Gefühl von Weltkirche konnten kürzlich Gläubige der Kirchengemeinde Heilig Geist Mülheim-Kärlich zum Hochfest Peter und Paul Ende Juni erleben: Bischof Joseph Kizito aus dem Bistum Aliwal in Südafrika war zu Gast in Urmitz/Bahnhof.
Die Kirmes in Urmitz/Bahnhof beginnt traditionell am Gedenktag von Peter und Paul mit einem Festhochamt. In diesem Jahr freuten sich die Gottesdienstteilnehmenden über einen Gast aus Südafrika: Als Hauptzelebrant leitete Bischof Kizito die Eucharistiefeier. Konzelebranten waren die Pfarrer Günther Vogel und Thomas Gerber sowie Kooperator Linto Antonny. „Da unser Kooperator in Indien geboren und aufgewachsen ist, wurde die römisch-katholische Kirche an diesem Tag in unserem Kirchort im Landkreis Mayen-Koblenz als weltweite Glaubensgemeinschaft besonders spürbar“, berichtet Ralf Schmorleiz, 2. Vorsitzender des Verwaltungsrates.
In seiner Predigt lud Kizito, der in der südafrikanischen Bischofskonferenz für die Themen Migration und Flüchtlinge verantwortlich ist, ein, sich von der Liebe der Apostel Petrus und Paulus zu Jesus Christus und seiner Kirche inspirieren zu lassen. Zudem lobte er den Einsatz der Kirmes- und Karnevalsgesellschaft Urmitz/Bahnhof für das Gemeinwohl.
„Die Beziehung des Bischofs zu unserer Kirchgemeinde entstand über Schwester Cäcilia aus Weißenthurm, die in Südafrika wirkte. Auf freundliche Einladung von Angela Höfer, einer Nichte von Schwester Cäcilia, besuchte Bischof Kizito die Heimat von Schwester Cäcilia, die er gut kannte“, erklärt Schmorleiz den Anlass des Bischofsbesuchs.
Musikalisch mitgestaltet wurde das Kirmeshochamt von der Chorgemeinschaft Mülheim/Urmitz Bahnhof-Weißenthurm unter der Leitung von Dekanatskantor Markus Lamprecht.
Pressemitteilung des
Bistum Trier
Bischof Joseph Kizito aus dem Bistum Aliwal in Südafrika (zweiter v. rechts) besuchte die Kirchengemeinde Heilig Geist in Mülheim-Kärlich und feierte mit den Gläubigen und Kooperator Linto Antony (links), Pfarrern Thomas Gerber (Zweiter v. links) und Günther Vogel einen gemeinsamen Gottesdienst. Foto: Ralf Schmorleiz
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