Allgemeine Berichte | 29.08.2025

Mehr Bäume, mehr Platz: Erster Abschnitt der Südallee eröffnet - 270 Meter fertiggestellt

Südallee wird zur grünen Flaniermeile von Koblenz

Oberbürgermeister David Langner und Baudezernent Prof. Dr. Andreas Lukas durchschnitten gemeinsam mit Projektbeteiligten, politischen Gästen und Schulleitern symbolisch das rote Band auf der neuen Fahrradstraße. Foto: Stadt Koblenz / Verena Groß

Koblenz. Mit der feierlichen Übergabe des ersten Bauabschnitts der Südallee wurde in Koblenz ein wichtiger Schritt zur Stärkung von Aufenthaltsqualität und Radverkehr vollzogen. „Ich freue mich, dass die Bürgerinnen und Bürger nun sehen können, wie attraktiv der erste Bauabschnitt der Südallee gestaltet ist“, erklärte Oberbürgermeister David Langner bei der Zeremonie. „Und dass wir zeigen können, dass es am Ende mehr Bäume geben wird als zuvor.“

Gemeinsam mit Baudezernent Prof. Dr. Andreas Lukas, Projektbeteiligten sowie Gästen aus Politik und umliegenden Schulen durchschnitt er auf der Fahrradstraße vor dem Max-von-Laue-Gymnasium symbolisch das rote Band.

Mit der Neugestaltung erhält die Stadt eine zukunftsweisende Wohnstraße, die hohen Aufenthaltswert mit einer klaren Ausrichtung auf Fuß- und Radverkehr verbindet.

Die neue Südallee verknüpft das Quartiersgrün mit einer zentralen Nord-Süd-Achse. Breite Fußwege unter Bäumen, begleitende Grünstreifen sowie kleine Plätze mit Sitzgelegenheiten laden künftig zum Verweilen ein. Ein durchgehender, lärmarmer Radweg mit asphaltierter Oberfläche bietet eine komfortable und sichere Verbindung. Die konsequente Trennung von Rad- und Fußverkehr sorgt für Übersichtlichkeit. Auf der neuen Fahrradstraße genießt der Radverkehr Vorrang, während im südlichen Abschnitt der historische Allee-Charakter wiederhergestellt wurde – ein Zusammenspiel von städtebaulicher Tradition und modernen Anforderungen.

Das Projekt ist Teil des Förderprogramms „Aktive Innenstadt“ und wurde seit 2017 in enger Abstimmung mit Bürgerinnen und Bürgern entwickelt. Aus einem europaweiten Wettbewerb ging 2018 der Siegerentwurf „Grüne Achse“ des Büros Mann Landschaftsarchitektur (Fulda) hervor, der seit Anfang 2024 schrittweise umgesetzt wird. Die Stadt investiert insgesamt rund 12,77 Millionen Euro in die Neugestaltung, wovon etwa 4,7 Millionen Euro aus Fördermitteln von Bund und Land stammen. Der erste Bauabschnitt umfasst 270 Meter, die gesamte Südallee misst rund 1,1 Kilometer. Bis Ende 2025 soll der durchgehende Abschnitt zwischen Markenbildchenweg und Friedrich-Ebert-Ring fertiggestellt sein – und damit früher als ursprünglich geplant.

Besonderen Dank richtete Baudezernent Prof. Dr. Andreas Lukas an Projektleiterin Dagmar Quadflieg vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen: „Der neuen Südallee sieht man an, dass es sich nicht um eine gewöhnliche Straße handelt.“ Zentrales Element ist die Begrünung. Im ersten Abschnitt wurden 57 Vogelkirschen (Prunus avium ‚Plena‘) gepflanzt, insgesamt sollen es 144 Bäume sein. Neben hochwertigem Naturstein und Betonpflaster im historischen Format sorgt vor allem die Bepflanzung dafür, dass die Südallee wieder als grüne Lebensader der Stadt erlebbar wird – mit hoher Aufenthaltsqualität, attraktiver Gestaltung und nachhaltiger Mobilitätsorientierung für kommende Generationen. BA

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Oberbürgermeister David Langner und Baudezernent Prof. Dr. Andreas Lukas durchschnitten gemeinsam mit Projektbeteiligten, politischen Gästen und Schulleitern symbolisch das rote Band auf der neuen Fahrradstraße. Foto: Stadt Koblenz / Verena Groß

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  • Karl Matheis: Eine unendliche Geschichte, alle Beteiligten sollten mal darüber nachdenken, ob sie heute ein Haus bauen würden mit Plänen aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts! Bei Straßen wollen wir dies offensichtich machen.
  • Rainer Hohn: Wenn man um Cannabis so nen Wind machen würde, wie man hier unreflektiert und regelmässig den Alkohol feiert, würden sich alle wieder aufregen. Ein toxisches Nervengift, welches unter allen Drogen die meisten Toten zu verantworten hat.
  • illgen: was soll der mist dann . wenn sich jeder mal an die eigene nase packt dann würde es nicht da so gefährlich sein . auch die bussfahrer sollten sichmal sn die eigene nase packen und dort langsamer fahren.
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