Rot-Weiße Funken Unkelbach
Supersitzung mit viel Musik, Tanz und Büttreden
Allein sieben närrische Regentinnen und Regenten aus Remagen und Umgebung tummelten sich auf der Bühne
Unkelbach. Was im vergangenen Jahr als fantastische Jubiläumssitzung von den Unkelbacher Rot-Weißen Funken um Vorsitzende Bianca Nellessen riesig gefeiert worden war, fand am vorletzten Sonntag dank des großen Erfolges eine Fortsetzung. Und die Anschlusssitzung an die Jubiläumssitzung war mindestens ebenso erfolgreich. In wenigen Minuten nach Öffnung der Narrhalla präsentierte sich die prächtig geschmückte „gute Stube“ Unkelbachs im wahrsten Sinne des Wortes knubbelig voll. Und was die knatschjecken bunt kostümierten Narren über sechs Stunden erleben durften, war einfach spitze. Fantastische Tänze, Stimmungsmusik vom Feinsten, Büttreden, die die Narren im Saal hellauf lachen ließen, sowie ein bestens aufgelegter Sitzungspräsident Kenny Heydecke, der von den Assistentinnen Angelina Nachtsheim und Nina Wiest großartig unterstützt wurde. Da stimmte einfach alles und das Publikum ging dermaßen mit und empfing jeden einzelnen Auftretenden mit stehenden Ovationen. Ein tolles Bild war es, als alle Funken und Fünkchen die Bühne erobert hatten. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende lag es zunächst an den Piccolos die Narren zu begeistern. Und die jüngsten Rot-Weißen Funken eroberten mit ihrem niedlichen Tanz die Herzen der Jecken im Sturm. Was dann aber kam, war eine rappelvolle Bühne, rappelvoll mit Majesten aus der Stadt Remagen und aus der Region. Allen voran natürlich der Unkelbacher Jung und Ahrweilerer Prinz Mathias Rudolphi mit seinem Adutanten Rolf Seeliger. Für ihn gab es zum Lohn für seinen närrischen Einsatz an gleich zwei Orten aus den Händen der Rot-Weißen Funken eine besondere Brosche. Auch alle weiteren närrischen Regenten hielten kurze Ansprachen an die Jecken im Saal. Mit von der Partie waren: das Oberwinterer Prinzenpaar Michael und Patty Rautenberg, das Kripper Prinzenpaar Jörg und Manuela Laux, das Remagener Dreigestirn mit Prinz Werner Efferz, Jungfrau Wilma (Wilfried) Schwarz und Bauer Wolfgang Reisdorff, Prinzessin Anja aus Waldporzheim mit Jugendprinzessin Anna-Sophie, Sentiaca Dagmar aus Sinzig und sogar der Prinz aus dem Murreland Westum, Rudi I.. Alle ließen sich gerne von der bestens gelaunten Narrrenschar feiern und so manches Späßchen ging über die Bühne. Musik vom Feinsten gab es, nachdem die Bühne wieder frei von Tollitäten war, von den Unkeler Ratsherren. In die Stimmungsmusik stiegen die Jecken im Saal ebenso ein wie bei den Jeckdiz, die mit handgemachter Live-Musik, mit Coversongs von Bläck Föös bis Brings sowie eigenen Songs den Saal zum Schunkeln, Tanzen und Mitsingen brachten. Tänzerisch überzeugten die Remagener Stadtsoldaten-Mädels um Trainerin Marion Schäfer und natürlich gab es eine Menge Applaus für die Juniorenshowtanzgruppe der Rot-Weißen Funken, die den Wilden Westen in den Saal brachten, ebenso wie für die Showtanzformation der Rot-Weißen Funken, die unter dem Titel „It´s Magic“ in glitzernd goldenen Kleidchen mit roten Fräcken tänzerisch vollkommen überzeugten. Ein herzliches Dankeschön galt den Trainerinnen Patricia Bock, Michéle Lebon, Bettina Bauer und Laura Hochstädter.
Ein herzliches Dankeschön hatte es auch schon zu Anfang von den Rot-Weißen Funken gegeben. Mit der Ehrennadel waren Vorsitzende Bianca Nellessen, die Gründerinnen der RWF von vor 45 Jahren Magret Schwiperich und Marlies Bauer, Manuela Böhm, die 16 Jahre Vorsitzende des Vereins war, sowie André Merken für ihre Verdienste ausgezeichnet worden. In der Bütt brach das Eis Oberschwester Helga aus dem Nettetal, die mit klassischem Witz, mitreißender Gestik und urkomischer Mimik die Jecken im Saal zum Brüllen brachte vor Lachen. Super auch der Euskirchener Bauchredner Werner Schaffrath, der mit seinem vorlauten komischen Vogel Dodo die Narren auf das Feinste amüsierte. Weitere fantastische Tänze brachten das Tanzpaar und das Solomariechen der Großen Kölner Karnevalsgesellschaft auf die Bühne. Für ihre Tänze erhielten sie ebenso den tosenden Applaus der Jecken wie das 1. Kürassierregiment Vettelschoß, das in blau-weiß über die Bühne wirbelte, und als besonderes Bonbönchen an die Damen die Männertanzgruppe aus Limburg-Lahr, die unter dem Motto Harry Potter den Saal verzauberten. Die Krone unter das fantastische Programm setzte dann das Remagener Panikorchester um den Stardirigenten Tommy Pieper. Mit allem, was ein Instrument halten kann, eroberten die Paniker ein letztes Mal auch die Bühne der Rot-Weißen Funken, denn die Paniker beenden nach der Session ihre musikalische Karriere nach 32 Jahren. Noch einmal brachten die Mannen um Tommy Pieper und Billy Beyer den Saal zum Kochen. Die Rot-Weißen Funken ließen es sich denn auch nicht nehmen, den Panikern einen gebührenden Abschied zu gestalten. Da hieß es Licht aus und alle Jecken im Saal winkten mit Leuchtstäben, während die Heliumballons gegen Saaldecke aufstiegen. Da hatte der ein oder andere Musiker schon ganz schön Mühe durch die Tränen in den Augen noch die Noten lesen zu können. Der ganze Saal sang zum Schluss „Auf Wiedersehen“, auch wenn es dies nach dem Beschluss des Remagener Panikorchesters nicht geben soll. Gemeinsam mit allen wurde nach der Sitzung das tolle Programm gefeiert. AB
Die Rot-Weißen Funken.
Auch die Piccolos der Rot-Weißen Funken standen auf der Bühne.
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