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Gemeinnützige Susi-Hermans-Stiftung ehrt verdienten Bürger für sein vielfältiges soziales Engagement

Susi-Hermans-Preis geht an Frank Dirschus-Gaumert

17.10.2017 - 13:36

Koblenz. In einer Feierstunde im historischen Rathaussaal der Stadt Koblenz wurde der diesjährige Träger des Susi-Hermans-Preises bekannt gegeben. Mit Frank Dirschus-Gaumert hatte eine Jury unter der Leitung des Sozialdienst katholischer Frauen e.V., Ortsverein Koblenz einen würdigen Preisträger gefunden. Ganz im Sinne von Susi Hermans, einer rheinland-pfälzischen Sozialpolitikerin, deren Lebensmotto lautete „Für Andere da sein“ hatte man in Dirschus-Gaumert einen Menschen gefunden, der dieses Motto in hervorragender Weise vorlebt. Schon als Jugendlicher lernte er, dass Behinderungen nicht unbedingt behindern müssen. Seinen Fußballtrainer bewunderte er für seine tolle Arbeit, obwohl er nur ein Bein hatte. Schon damals festigte sich der Wunsch, sich für andere zu engagieren.


Starkes Engagement nach persönlichem Schicksalsschlag


Nach einen persönlichen Schicksalsschlag - er verlor mit 20 Jahren bei einem Unfall die linke Hand – wurde ihm klar: „Anderen Menschen geht es viel schlechter als mir“. Noch in der Rehazeit begann er Ausflüge - Schiffstouren - zu begleiten, Rollstuhlfahrer zu unterstützen, Gespräche führen und vieles mehr. Sein sportliches Vereinsleben beschränkt sich heute nicht nur auf ehrenamtliche Tätigkeiten, die er seit über 35 Jahren als Trainer, Betreuer, Jugendleiter, Abteilungsleiter und schließlich als Vorstandsmitglied ausübt. Frank Dirschus-Gaumert engagiert sich ebenfalls im Behindertensportverband Rheinland-Pfalz als Landestrainer mit unzähligen Verpflichtungen.

Nach einer herzlichen Begrüßung und Einleitung durch die Geschäftsführerin der SkF Koblenz e.V. , Stefanie Coopmeiners, skizzierte Dr. Christiane Zakrzewski, Vorstand SkF und Geschäftsführerin a.D. das Leben von Susi Hermans. Vorher begrüßte sie noch namentlich einige Ehrengäste, unter anderem die ehemalige Staatssekretärin beim Bundesministerium für Familie und Senioren, Frau Roswitha Verhülsdonk, den Staatssekretär des Landes Rheinland Pfalz für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demographie David Langner, den Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger, den Ersten Kreisbeigeordneten des Kreis Mayen-Koblenz Rolf Schäfer, DRK Geschäftsführer Volker Grabe, den Vorsitzenden der Susi-Hermans-Stiftung Jürgen Gutenberger sowie die Pädagogische Leiterin der Kührer Fürsorge GmbH Niederfell, Claudia Schönershoven, die auch den diesjährigen Preisträger vorgeschlagen hatte. Die Familie von Susi Hermans wurde von Karl Hahn , dem „Lieblingsneffen“ Bertie Hahn und weiteren Angehörigen, die eigens aus Hamburg angereist waren, vertreten.


Preis ist mit 500 Euro dotiert


In seiner Laudatio zitierte Bert Flöck, als Vertreter der Stadt Koblenz, Albert Schweizer: „Ein Tropfen Hilfe ist mehr wert als ein Ozean von Mitgefühl“. Um diese Hilfe geht es bei der Verleihung des mit 500 Euro dotierten Susi-Hermans-Preis, um diejenigen Menschen zu ehren, die Anderen helfen, die sich für das Allgemeinwohl verdient gemacht und unverzichtbare Leistungen erbracht haben, führte Flöck weiter aus.

Sichtlich gerührt nahm Frank Dirschus-Gaumert den von Stefanie Coopmeiners überreichten Preis entgegen. Auf die Frage von Stefanie Coopmeiners, ob er noch einige Worte an die Anwesenden richten möchte, entgegnete er bescheiden: „Es ist genug gesagt“.

Im Anschluss der Feierstunde - die musikalisch hervorragend durch das „Jazzklick-Trio“, das mit Beiträgen aus verschiedenen Jazz Richtungen die Gäste erfreut hatte, wurde die Gelegenheit zum vielfältigen, gegenseitigem Austausch genutzt.

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Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
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