Kulturzentrum Kapuzinerkloster Cochem
Symposium: „Was kann aus unseren Kirchen werden?“
Cochem. Kirchen sind öffentliche und zugängliche Orte, Räume für Stille und Gebet, der Begegnung und der kulturellen Identität, inmitten der Städte und Dörfer. Einladung zum Symposium: Was kann aus unseren Kirchen werden? Ort: Kulturzentrum Kapuzinerkloster Cochem, Dormitorium. Zeit: Freitag, 31. Januar, 15 bis ca. 17.30 Uhr.
Das Bistum Trier muss seine Zuschüsse für den Erhalt, bisher i.d.R. 60 Prozent, künftig auf deutlich weniger Gotteshäuser beschränken. Für die, zum 1. Januar 2025 fusionierte Pfarrei Heilige Maria Magdalena Cochem, mit den Kirchorten Cochem, Cond, Brauheck, Sehl, Dohr, Faid, Klotten sollen drei oder vier Kirchen vom Bistum keine Zuschüsse mehr erhalten. Der neu zu wählende Verwaltungsrat ist aufgefordert, sich im Laufe des Jahres 2025 festzulegen, welche Kirchen das sein werden. Nachkriegsbauten wie St. Remaclus stehen dabei häufig im Fokus für Verkaufsüberlegungen. Wirtschaftliche Umstände scheinen den Ausschlag zu geben, gegenüber dem besonderen Wert als Kultur- und Gemeingut.
Der Freundeskreis St. Remaclus, unterstützt vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege will einen Prozess für eine ergebnisoffene Findung von Möglichkeiten für breitere Nutzungen anstoßen, ohne eine Privatisierung und Entweihung. Er regt an, ein breit aufgestelltes Verfahren zu durchschreiten, das die Interessen der Bürgerinnen und Bürger, der Kommunen und der Politik vor Ort aufgreift.
St. Remaclus ist nicht die erste Kirche oder das erste Bauwerk, das einer breiteren Nutzung zugeführt würde. Im Rahmen des Symposiums, moderiert von dem Städteplaner Prof. Peter Jahnen aus Aachen, werden Beispiele und Strategien zur Nachnutzung ziviler und kirchlicher Gebäude vorgestellt, und auf ihre Übertragbarkeit in der hiesigen Region überprüft und diskutiert. Namhafte Experten haben ihre Mitwirkung in Aussicht gestellt.
Stadtbürgermeister Walter Schmitz und die Veranstalter würden sich sehr über eine zahlreiche Teilnahme freuen.
Die Zahl der Plätze ist begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Eingänge berücksichtigt.
Anmeldung und auch Anregungen werden formlos per E-Mail bis zum 15. Januar an: freundeskreis-strem@magenta.de erbeten.
