Kompetenzanalyse „KomPAS“ der HwK Koblenz überprüft handwerkliche Fähigkeiten
Syrische Schneider arbeiten in Koblenzer Handwerksbetrieb
Koblenz. „Sehr gute Kenntnisse im Schneiderhandwerk, dazu Fleiß und Engagement“, attestiert Kürschnermeisterin Martina Stertz aus Koblenz ihren syrischen Praktikanten Omar Bakri und Mohammad Al Slash. Beide arbeiten zurzeit in der Werkstatt der stellvertretenden Obermeisterin der Innung für Bekleidung, Bücher, Schuhe Mittelrhein. Geschickt haben sie unterschiedliche Materialien verarbeitet und Taschen sowie Regenkleidung aus der aktuellen Kollektion des Ateliers genäht. Vor ihrer Flucht aus der Heimat waren sie in Aleppo als selbstständige Schneider tätig und haben mehrere Mitarbeiter beschäftigt. Das Schneiderhandwerk hat in ihren Familien Tradition. Aleppo war vor der Zerstörung eine Hochburg im Textilgewerbe. Jetzt möchten sie für sich und ihre Familien in Deutschland ein neues Leben aufbauen. Die Arbeit in ihrem Beruf ist dafür die ideale Basis. Omar und Mohammed haben an der Kompetenzanalyse „KomPAS“, für Flüchtlinge, der Handwerkskammer (HwK) Koblenz teilgenommen. Das Projekt überprüft die vorhandenen handwerklichen Fähigkeiten hinsichtlich einer Übertragbarkeit auf das deutsche Qualifizierungs- und Qualitätsniveau. Ein Ansatz, der den personalen wie beruflichen Ist-Zustand der Teilnehmer abbildet. Die beiden syrischen Flüchtlinge wurden von den Arbeitsagenturen aus den Bereichen Bad Neuenahr-Ahrweiler und Westerwald in den eigens dafür eingerichteten Schneiderraum bei der HwK Koblenz vermittelt. Hier haben sie bei Probearbeiten unter Leitung von Schneidermeisterin und Dozentin Brigitte Pappe ihr Können unter Beweis gestellt. Wenn das Asylverfahren abgeschlossen ist, stehen sie dem deutschen Arbeitsmarkt als Fachkraft zur Verfügung. Sowohl Martina Stertz als auch Omar und Mohammad würden sich über die geglückte Integration sehr freuen. „Es gibt genug zu tun und die zwei sind in unserem Team sehr willkommen“, betont die Handwerksmeisterin. Das Projekt „KomPAS“ greift außerdem in den Bereichen Metall, Bau, Friseur, Nahrungsmittel sowie in kaufmännischen und verwaltungstechnischen Berufen. Am Anfang eines Integrationsprozesses steht immer die Erkenntnissammlung über Fertigkeiten und Fähigkeiten der Flüchtlinge. Nur so können individuelle Förderungen, von der Ausbildung und Teilqualifizierung bis zum Eintritt in den Arbeitsmarkt möglich gemacht werden. Die HwK Koblenz ist mit ihrem Teilprojekt „IQ Rheinland-Pfalz Beratung und Qualifizierung im Handwerk Koblenz“ Teil des IQ Landesnetzwerks Rheinland-Pfalz. Informationen zum Projekt „KomPAS“ unter Tel. (0 26 35) 9 54 60, michael.mueller@hwk-koblenz.de, www.hwk-koblenz.de
Pressemitteilung
HwK Koblenz
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