Vorlesewettbewerb am Goethe-Gymnasium
Talida Dämgen wird Schulsiegerin
Bad Ems. Der Vorlesewettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und zählt zu den größten bundesweiten Schülerwettbewerben. Rund 600.000 Kinder der sechsten Klassen aller Schularten beteiligen sich jedes Jahr an rund 7.000 Schulen.
Auch am Goethe-Gymnasium hat der Lesewettbewerb eine lange Tradition, und so fanden sich die sechsten Klassen in der Bibliothek der Schule ein, um aus den Klassensiegern eine Schulsiegerin bzw. einen Schulsieger zu ermitteln.
Wertschätzend und aufmerksam lauschten dann auch die Zuhörer, als aus Klasse 6a Talida Dämgen und Pauline Schrank, aus Klasse 6b Konrad Ellermeier und Eric Jungblut sowie aus Klasse 6c Finn Gerharz und Claire-Skadi Matl selbst ausgewählte Texte aus Jugendbüchern vorlasen. Mit sehr angemessener Ernsthaftigkeit, guter Vorbereitung und erkennbarer Freude am Lesen präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Texte, um in einer zweiten Runde einen fremden Text aus dem von der Kritik sehr positiv gewürdigten Roman „Wunder“ von Raquel J. Palacio vorzulesen, den die Bibliothekarin, Elke Schmidt, passend ausgewählt hatte.
Der Jury, den Deutschlehrerinnen der sechsten Klassen, Britta Fuhr und Benedicte Schödl, sowie Helga Schreiber und Jana Hees, der Vorjahressiegerin, wurde die Entscheidung letztlich nicht ganz leicht gemacht, da alle teilnehmenden Schülerinnen und Schülerin in verschiedenen Bereichen durchaus Talent und Freude am Lesen bewiesen haben. Als Schulsiegerin ging Talida Dämgen aus dem Wettbewerb hervor.
Sie wurde mit einem Buchpreis geehrt und – wie alle anderen – ob ihres Lesetalentes mit Glückwünschen bedacht wurde. Schulleiter Joachim Baldus bedankte sich bei allen teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und würdigte die Schulsiegerin. „Lesen ist eine Kunst, die gepflegt werden muss. Dass das Lesen aber auch eine Kunst bzw. eine Kulturtechnik ist, die am Goethe-Gymnasium Wertschätzung erfährt, ist ein Grund zur Freude und ein Appell an uns alle, diese wertvolle Kulturtechnik auch weiterhin – nicht nur im Rahmen von Wettbewerben – zu fördern und zu schätzen!“, sagte Baldus.
Pressemitteilung
Goethe-Gymnasium Bad Ems
