Allgemeine Berichte | 29.01.2024

CKG-Premieresitzung ließ keine Wünsche offen

Tanzdarbietungen, Sketche und reichlich Kokolores

Mit viel sportlichem Schwung undansprechender Eleganz präsentierte die Prinzengarde ihren aktuellen Gardetanz. Fotos: TE

Cochem. Als bewährter Narrentempel der Cochemer Karnevalsgesellschaft (CKG) fungiert auch in 2024 die Turnhalle der Berufsbildenden Schule, die in der aktuellen Session erneut drei Prunksitzungen beherbergt. Und die können sich sehen und hören lassen, wie die begeisterte Narrenschar schon bei der Premiere erfreut feststellte.

Ein närrischer Kessel Buntes, gefüllt mit Vorträgen, Sketchen, flotten Garde- und zum Teil atemberaubenden Showtänzen. Dafür zeichneten einmal mehr die beiden Cochemer Tanzinstitutionen „Moglüs“ (Moselglück) und die Tanzmädels des TV Cochem verantwortlich. In diesem Zusammenhang lieferten beide Formationen im Rahmen einer exzellenten Choreografie tänzerische Spitzenleistungen ab, die das närrische Auditorium mit stehenden Ovationen belohnte.

Unter dem Titel „Robotics“ verarbeiteten die Moselglücklichen dabei im Roboteroutfit mitreißende Rhythmen mit zahlreichen akrobatischen Elementen. Eine herausragende Performance von 30 aktiven Tänzerinnen und Tänzern, die damit Staunen, Bewunderung und Gänsehaut auslösten. Gleiches galt für die exzellente Darbietung der Tanzmädels des Turnvereins, die in tollen Kostümen als Geheimagenten und Ganoven zu modernen Rhythmen tänzerische Höchstleistungen boten. Während Letztere von Nicole Fiedermann für ihren Auftritt betreut wurden, waren es bei den „Moglüs“ Katharina Burg und Karin Esper. Gelungene Tanzbeiträge mit verdientem Narrenapplaus durften sich überdies die Prinzengarde, Louisa Gündler und Ben Rings als CKG-Junioren-Tanzpaar, die Truppe der CKG-Stadtsoldaten, sowie Solomariechen Sarah Gründler auf die Fahne schreiben. Jede einzelne Darbietung eine echte Augenweide.

Till Eulenspiegel, alias Michael „Brändy“ Brand, hielt dem feiernden Narrenvolk den Spiegel vor und legte seine Daumen mit Nachdruck in und auf die Wunden der heutigen Gesellschaft. Nachdem das neue TV-Kinderprinzenpaar mit seiner Tollität Prinz Josef und ihrer Lieblichkeit Prinzessin Marlene nach einem charmanten Auftritt in ihre jeweilige Heia verabschiedet waren, eroberte die berühmt-berüchtigte Formation „Baddanouhdah“ das Narrenparkett, das sie im Rahmen des Narrenprogramms gleich dreimal mit ihren tolldreisten Sketchen und dazu passendem Liedgut aus eigener Feder in Beschlag nahmen. Dabei thematisierten sie um Teamleiter Stephan Hilken unter anderem die kürzlich erfolgte Landratswahl, zu der sie ihre Mitstreiterinnen Jutta Wronka als Kandidatin Sonja Breuer und Anne Becker als Anke Beilstein mobilisierten. Ein toller Spaß der passenden Anklang beim Publikum fand.

Petra Arenz gab die Ü 60-Best-Agerin Cheyenne Chantal, die noch ihre Chance zur Wahl als Weinkönigin sah. Verbale Spitzen gab es auch gegen die „Formschnitzeldesigner“ aus den angeblichen Cochemer Gourmetrestaurants, denen dabei wohl die Panade derselben im Hals stecken blieb. Natürlich durfte auch Zummeclown Jacob Heimes auf der Narrenbühne nicht fehlen. Zu den markanten Schlägen auf sein Instrument verarbeitete er gekonnt regionale Stückelscher in Reimen.

CKG-Boss Günter Hammes outete sich in einem Sketch als „Undercover Boss“ in dem er sich, als Servicekraft getarnt, mit Adjudant Ralf Heigwer und dem Sitzungspräsidenten Jörg Eckerskorn in eine närrisches Pow-Pow einließ. Während Letztgenannter einmal mehr amüsant und souverän durch das Cochemer Narrenspektakel führte, sorgte der Musikverein Cochem unter der Leitung von Manfred Johann für den guten Ton.

Für die abschließenden Töne zeichneten traditionell die Cochemer Junge mit einem Potpourri bekannter lokaler Stimmungslieder verantwortlich, bevor die Schelle des Sitzungspräsidenten alle Aktiven zum großen Finale auf die Bühne rief. TE

Tanzdarbietungen, Sketche und reichlich Kokolores

Mit viel sportlichem Schwung und ansprechender Eleganz präsentierte die Prinzengarde ihren aktuellen Gardetanz. Fotos: TE

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  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
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