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Offizielle Mitteilung der RKK Deutschland

Tanzturniere und weitere eigene Veranstaltungen werden abgesagt

18.05.2020 - 09:28

Koblenz. Der Vorstand der RKK Deutschland hat sich in seiner Sondersitzung mit der aktuellen Corona-Situation und den Auswirkungen auf den Karneval beschäftigt. Neben den eigenen Tanzturnieren und den geplanten RKK-Veranstaltungen wurde dabei der Wunsch zahlreicher Mitgliedsvereine aufgegriffen, eine Einschätzung zur allgemeinen Situation in Bezug auf die Session 2021 abzugeben.

Dieser drei Themen wurden in der Sondersitzung, unter strikter Beachtung der geltenden Hygiene- und Abstandsregeln behandelt und führte zu folgenden Ergebnissen.


1. Tanzturniere der RKK


Der RKK hat beschlossen, dass die anstehenden Qualifikationsturniere und auch die Deutsche Meisterschaft der RKK für das Jahr 2020 abzusagen. In Würdigung der Gesamtumstände ist man zu der Erkenntnis gelangt, dass die Durchführung der Tanzturniere unter Beachtung aller bestehenden Hygiene und Abstandsvorschriften nicht durchführbar sind. Zwar hätte man die Verantwortung hierfür auf die ausrichtenden Vereine abwälzen können, was jedoch dem Selbstverständnis widersprechen würde. In die Gesamtbewertung ist auch eingeflossen, dass eine Landesmeisterschaft oder eine Deutsche Meisterschaft unter Ausschluss des Publikums oder vor spärlich besetzten Rängen nicht dem Geist des Tanzsports entspricht, denn die Aktiven betreiben den Tanzsport hobbymäßig und leben daher auch von der besonderen Atmosphäre einer ausverkauften Halle mit einem begeisterten und fachkundigen Publikum.


2. Veranstaltungen der RKK


Der Vorstand der RKK ist sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und sagt daher die geplanten Großveranstaltungen wie die RKK-Gala ab. Was die Verleihung des Zinnhannes-Kulturpreises betrifft, möchte man mit dem Stifter und dem Partner, der Firma Zinnhannes, erörtern, ob es Möglichkeiten geben kann, die Preisträger grundsätzlich zu ermitteln und die entsprechende Preisverleihung erst dann durchzuführen, wenn es die entsprechenden Rahmenbedingungen gibt. So könnte man verhindern, dass verdiente Ehrenamtler um eine berechtigte Auszeichnung gebracht werden.


3. Session 2021


In den vergangenen Wochen haben sich die Anfragen von Mitgliedsvereinen gehäuft, die sich eine Stellungnahme ihres Verbandes gewünscht haben. In diesem Zusammenhang stellen der RKK klar, dass man als Verband den Karneval weder absagen, noch verbindliche Vorgaben für die Vereine machen können.

Dennoch möchte der RKK sich auch hier nicht aus der Verantwortung stehlen und haben die Meinung kundgetan. Insbesondere der RKK-Justiziar hat dringlichst eine Stellungnahme empfohlen, um der um sich greifenden Unsicherheit zu begegnen. Aus heutiger Sicht, und das betont man ganz besonders, kann man nicht empfehlen, eine Session zu planen, wie wir den Karneval bisher kennen.

Stand heute wäre der Karneval mit Abstandsgebot, Kontaktauflagen etc. nicht vorstellbar. Daher empfiehlt der RKK den Vereinen, bei den aktuellen Planungen genau dies zu berücksichtigen. Eine generelle Aussage verbietet sich alleine schon deshalb, weil es im Verband völlig unterschiedliche Ausprägungen der Narretei gibt. Man spricht vom kleinen, regionalen Dorfkarneval genauso wie vom großen Karneval in den rheinischen Metropolen.

Die Planungen für den bevorstehenden Karneval sind von den Entwicklungen der kommenden Monate abhängig und schwer vorhersehbar. Es gibt zwar unterschiedliche Expertenmeinungen, aber es ist zu befürchten, dass die kältere Jahreszeit einen Einfluss auf den Anstieg der Infektionszahlen haben wird. Auch die Hoffnungen auf einen Impfstoff vor dem Herbst werden als relativ gering eingeschätzt.

Letzten Endes entscheiden die Mitgliedsvereine in jedem Einzelfall und für jede einzelne Veranstaltung autonom über die Durchführung.

Gefragt nach der Einschätzung geht der RKK aktuell davon aus, dass die Session 2021 tendenziell nicht in dem bekannten Rahmen stattfinden kann. Daher empfiehlt man den Vereinen, dies bei den Planungen zu berücksichtigen und Verträge so abzuschließen, dass am Ende finanzielle Risiken ausgeschlossen werden. Eine entsprechende Beratung und Unterstützung könne man als Dachverband über den RKK-Justiziar sicherstellen.

Gleichzeitig stellt man fest, dass sich ändernde Rahmenbedingungen auch eine neue Betrachtung der Situation erfordern würde. Daher hat RKK-Präsident Hans Mayer eine Arbeitsgruppe unter Beteiligung der Landespolitik angeregt, die in engem Austausch bleibt.

Pressemitteilung

RKK Deutschland

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S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
Gabriele Friedrich:
Ich wäre dagegen. Zum einen, weil die Jugendlichen noch gar nicht reif genug sind und zum anderen weil die meisten nicht mal genug Kenntnis über unser Land haben. Fragen Sie mal Jugendliche nach unseren Sozialgesetzbüchern oder wie viel Bundesländer es gibt, oder von welcher Stelle das Kindergeld überwiesen wird.Die meisten wissen einfach NICHTS ! NEIN- zum frühen Wahlrecht, auch weil viele mit zweifelhafter Gesinnung die AfD wählen könnten. Ich glaube, es hackt gewaltig im Land. Die Stimme der Jugend, kann man auch so hören- im Positiven wie auch Negativem. Und in der Politik haben wir schon genug Bübchen, Milchgesichter und Trampel.... weil es nun mal so ist !
Wally:
Lassen wir doch einfach bei der Geburt schon wählen und dann für die Zeit bis zur Volljährigkeit festschreiben.
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