Leserbrief zum Thema „Fuß- und Radverkehr auf der Balduinbrücke“
Tempo 30 km/h und eine rote Markierung der Schutzsteifen sinnvoll
Dass einem Radfahrerinnen oder Radfahrer auf dem gemeinsamen Rad- und Fußweg entgegenkommen, muss auch dort eigentlich nicht passieren. Auf der jeweils rechten Seite zu fahren, ist auch auf dieser Brücke nach meiner dortigen Erfahrung gar nicht so schwer. Man sollte eben bei den jeweiligen Auffahrten richtig fahren. Menschliches Versagen ist allerdings nie ganz zu vermeiden. Das eigentliche Problem ist, dass die Balduinbrücke für alle, also Autos, Busse, Fahrräder und Fußgängerinnen und -gänger, relativ eng ist, was aber nicht zu ändern ist. Ein Mindestabstand von 1,5 m ist dort eben für alle nicht ganz möglich.
Zur Vermeidung einer zu starken Einschränkung des Verkehrs ist meiner Meinung nach ein Tempo 30 km/h und eine rote Markierung der Schutzsteifen auf der gesamten Brücke die sinnvollste der angegebenen drei Möglichkeiten. Generell gibt es auch für jede und jeden selbst am wenigsten Gefährdungen, wenn sich alle an die örtlichen Gegebenheiten angepasst fortbewegen.
Dr. Martin
Graf von Uxkull-Gyllenband
Koblenz
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