Gründungstreffen einer Selbsthilfegruppe
Thema Essstörungen - zu viel - zu wenig – gar nichts
Neuwied. Eine Essstörung ist eine Suchterkrankung, von deren „Droge Essen“ Betroffene nicht abstinent werden können. Egal ob Mager-, Ess-Brech- oder reine Fresssucht (Anorexia nervosa, Bulimarexie oder Bulimia nervosa), das Essen oder Nichtessen bestimmen fast den ganzen Lebensinhalt. Auf Dauer zerstört die Sucht den Körper und das Seelenleben. Schwere Schuld-, Scham-, Versagensgefühle, Depressionen bis hin zu Suizidgedanken können die Folge sein.
Deshalb kann ein gegenseitiger Austausch von Betroffenen, die alle wissen von was sie reden, so hilfreich und wichtig sein, erste Schritte in ein neues Leben zu wagen.
Die neue Selbsthilfegruppe soll den Teilnehmenden helfen, sich gegenseitig zu unterstützen und ggf. Strategien zur Bewältigung und Methoden zur Symptomlinderung zu teilen sowie durch gemeinsame Aktivitäten zu einer Steigerung der Lebensfreude kommen.
Am Mittwoch, den 27. November findet ab 17- 18.30 Uhr das Gründungstreffen dieser anonymen Selbsthilfegruppe im Schöppche (Hofeinfahrt Caritasverband), Heddesdorfer Str. 5 in 56564 Neuwied statt.
Nach dem Gründungstreffen finden wöchentliche Treffen zur gleichen Uhrzeit statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Nähere Informationen über die Neuwieder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe, Jens Arbeiter unter Tel: (0 26 31) 98 75 29, E-Mail: nekis@caritas-neuwied.de oder bei der Gruppenleitung Gitte unter Tel: (01 51) 65 12 67 98.
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