Allgemeine Berichte | 15.07.2016

Tierschutzverein Andernach nimmt in den Sommerferien vermehrt Tiere auf

Tierelend in der Urlaubszeit vermeiden

Hunde, Katzen und Kleintiere bei Freunden oder Pensionen in Pflege geben

Struppi wurde vor zwei Jahren gefunden. Prvat

Andernach. Sommerferien, Ferienzeit, Schulferien – jetzt können die Koffer gepackt werden. Alle freuen sich auf den Urlaub. In der Sonne faulenzen, in den Alpen wandern oder einfach nur die Seele baumeln lassen. Für manche Tiere jedoch wird dieser Zeitraum zur Schreckenszeit. Wohin mit dem Hund oder der Katze oder dem Kaninchen? Bei der Planung einer Reise ist dies schon zu bedenken. Jeder Tierfreund kümmert sich rechtzeitig um die Versorgung und Pflege des Haustieres. Nette Nachbarn oder Bekannte betreuen oft gerne den Vierbeiner. Es gibt Tierpensionen, die solche Aufgaben übernehmen. Oder man sucht ein Hotel oder eine Ferienwohnung aus, wohin das Haustier mitkommen kann. Aber es geht auch anders - traurig aber wahr. Das Haustier wird ganz einfach entsorgt. Der Hund oder die Katze wird am besten dort aus dem Auto geworfen, wo das Tier nicht zurückfindet und unbekannt ist. Kaninchen und Meerschweinchen werden auf einer Wiese ausgesetzt, in dem Irrglauben, dass ihr Überleben doch gesichert sei. Seit einer Woche werden vermehrt Tiere im Tierheim Andernach abgegeben, die freilaufend, jedoch oft schon geschwächt, aufgefunden wurden. Das Tierheim Andernach nimmt sich der verstoßenden Tiere liebevoll an. Verständlicherweise sind diese Tiere oft sehr verstört und in hohem Maß pflegebedürftig. Wer weiß, was diese Tiere in der Zwischenzeit erlebt haben, bis ein verantwortungsbewusster Mensch sie ins Tierheim brachte.

Nicht jedes Tierschicksal findet ein glückliches Ende

Auch Struppi erlebte dieses Schicksal. Er wurde über Nacht an einen Baum angebunden. Erst am Morgen brachten Tierfreunde den verängstigten und zitternden Hund ins Tierheim. Heute ist er wohlauf und freut sich seines Lebens. Ein Einzelfall, der ein glückliches Ende hatte. Leider ist dies jedoch eine Ausnahme. Andere Tiere verenden elend durch Verletzungen, fehlende Ernährung oder Unfälle. Um die Aufgaben des Tierschutzes zu leisten, ist das Tierheim Andernach immer auf hilfreiche Unterstützung und Spenden angewiesen. Spendenkonto: KSK Mayen DE97 5765 0010 0020 0054 43. Weitere Informationen sind unter www.tierschutzverein-andernach.de zu finden.

Struppi wurde vor zwei Jahren gefunden. Foto: Prvat

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