Allgemeine Berichte | 08.05.2018

Veranstaltung der „Rollenden Waldschule“ auf dem Sinziger Mühlenberg

Tierische Kinderstube

Viele kleine und große Besucher fanden sich ein, um sich bei Meike Ciupke (5. v.r.) und Heinz Scheil (4. v.l.) mit Rehkitz) zu informieren. privat

Sinzig. Die „Rollende Waldschule“ war am Samstag, den 28. April, auf dem Sinziger Hausberg zu Gast. Heinis Huntingfriends, die „Hausband“ des Hegerings, eine der Jagdhorn Bläsergruppen in der Region, begrüßten am frühen Nachmittag mit Hörnerklang die zahlreichen Gäste. Ein Grußwort des stv. Hegeringleiters Stefan Porz aus Bad Bodendorf, in dem er insbesondere die kleinen Gäste auf die Veranstaltung neugierig werden ließ und auch den engagierten Jägern für ihr freiwilliges und ehrenamtliches Engagement dankte, eröffnete die Veranstaltung. Meike Ciupke und Heinz Scheil vom Hegering Sinzig und ihr engagiertes Team informierten die zahlreichen Besucher über Tiere und Pflanzen in Sinziger Wald und Flur. Bei bestem Ausflugswetter nutzten viele Kinder mit ihren Eltern und Großeltern die Gelegenheit. Sachverständig erklärten Ciupke und Scheil unterstützt von Birgit Weber, Vertreterin der Bad Bodendorfer Landwirte, den neugierigen kleinen und großen Naturfreunden die Zusammenhänge in der Natur. Mit Begeisterung gingen die kleinen Gäste auf „Schatzsuche“. Ciupke besprühte Bäume mit einer Duftspur und legte so „Fährten“. Die Schatzsucher mussten die richtigen Bäume erschnuppern und fanden am Ende der Spur einen von den Jägern gespendeten Schatz von Süßigkeiten einer bekannten Grafschafter Herstellerfirma. Markus Windheuser führte danach zu den Schlafplätzen des Rehs, einem Beispiel für von Wildschweinen aufgebrochenen Stück Wiese und zu einem Ansitz unweit des Treffpunkts. Er zeigte die Fußspuren von Reh und Schwarzwild und gemeinsam mit seinen kleinen Gästen fertigte er Gipsabdrücke. Eindringlich warnte er davor, scheinbar allein gelassene Rehkinder, „Kitze“, anzufassen. Er beruhigte auch besorgte Eltern, die in Wildschweinen, die man auf dem Mühlenberg auch tagsüber antreffen kann, eine Gefahr sehen. Er empfiehlt lautes Pfeifen oder in die Hände klatschen, falls ein Tier nicht von selbst das Weite sucht. Vor Wildschweinen davon laufen bringe nichts. Mühelos können sie so schnell laufen, dass sie auch Radfahrer überholen könnten. Bei Brigitte Heinemann konnten mit Stempeln die Fußabdrücke der Tiere auf Papier gestempelt und Hinweisschilder ausgemalt werden, die eindringlich davor warnen, die Wege im Wald zu verlassen oder mit der Bitte, die Hunde gerade jetzt in der Aufzuchtzeit von Hirsch, Wildschwein, Hase, Reh und Rebhuhn, anzuleinen.

Pressemitteilung

Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e. V., Kreisgruppe Ahrweiler

Viele kleine und große Besucher fanden sich ein, um sich bei Meike Ciupke (5. v.r.) und Heinz Scheil (4. v.l.) mit Rehkitz) zu informieren. Fotos: privat

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