Konzert der Kreismusikschule Westerwald
Töne zwischen Ton
Dozenten musizierten im Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen
Höhr-Grenzhausen. Am Freitag hatte man im Keramikmuseum die Möglichkeit, die Lehrer der Kreismusikschule Westerwald anderthalb Stunden lang live zu erleben. Bis zum Schluss blieb es spannend, ob die Vorstellung überhaupt stattfinden würde, wie Christoph Herche, stellvertretender Leiter der Kreismusikschule und Geschäftsführer des Freundeskreises, dem Publikum mitteilte.
Trotz Erkältung wagte sich die Pianistin Liudmila Karmanova an die Tasten. Mit Tschaikowskis „Valse Sentimentale“ bildete sie den Auftakt des Konzerts und rahmte es mit Rachmaninovs „Prélude gis-moll, op. 32“ ein. Bereits im letzten Jahr war Karmanova einer der Hauptakteure, und so verwunderte es nicht, dass sie das nächste Stück mit Heide Pletscher an der Viola und dem Klarinettisten Christian Gansemer anstimmte. Gemeinsam mit dem Flügel brachte Petra Cortijo-Aragones das breite Tonspektrum der Querflöte zur Geltung. Auch Frederik Jäckel, der neue Lehrer für Violoncello, brachte mit Karmanova seine künstlerischen Qualitäten zu Gehör. Für Abwechslung sorgten Robert Wagner und Torsten Greis auf zwei Blockflöten mit der „Kanonischen Sonate Nr. 5 B-Dur“ von Telemann. Und nebenbei gaben sie noch eine Einführung zum Kanon: Wichtig sei es, gemeinsam aufzuhören, sagte Wagner und spielte die ersten Takte von „Bruder Jakob“.
Die beste Beschreibung des Konzerts wurde schon dort mit dem „Lied ohne Worte, op. 109“ von Mendelssohn-Bartholdy gegeben. Und wirklich werden Worte der Musik nicht gerecht, sodass es erstaunt, dass der Eintritt frei war und stattdessen nur um eine Spende gebeten wurde. Wer gerne „Junge Künstler“ hören möchte, hat am 20. Mai die nächste Gelegenheit.
Liudmila Karmanova eröffnete das Dozentenkonzert am Flügel.
Petra Cortijo-Aragones entlockte der Querflöte eine wahre Klangvielfalt.
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