Fast 600 Besucher sorgten für Open Air-Stimmung in der Sinziger Innenstadt
Tolle Musik und zufriedenlächelnde Gesichter
Sinzig. Einfach nur tolle Livemusik und allenthalben zufrieden lächelnde Gesichter: So lässt sich das Geschehen bei der dritten Musiknacht des Sinziger Bürgerforums zusammenfassen. Nahezu 600 zahlende Besucher erlebten in den neun Lokalen 13 Bands. Denn zur Musiknacht gehörte auch der Nachwuchswettbewerb im Hot, bei dem vier junge Bands auftraten. Der lauen und lauschigen Sommernacht war es
geschuldet, dass das Musikfestival in den Sinziger Kneipen zu einem großartigen Open-Air Event wurde. „Jede Bühne hat funktioniert“, zog Bürgerforums-Chef Manfred Ruch am Abend eine erste zufriedenstellende Bilanz. Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen hatte man sich vor allen Dingen um die Bühnen in den Kneipen etwas Sorgen gemacht. Doch so wurde in dem Sinziger Traditionslokal Eifler Hof enthusiastisch Musiknacht gefeiert, und dies bei bestem Besuch. Den Klang einer großen Band brachte das Duo Gentile Event wie im Vorjahr noch einmal in
den „Eifler Hof“ in der Ausdorferstraße. Der international erprobte Sänger und Entertainer Louis Gentile und der Kölsch-Experte Werner Euskirchen boten bekannte Oldies und natürlich durften die kölschen Hits zum Mitsingen nicht fehlen. Ohne Biergarten musste auch die Infinity Lounge auskommen. Doch das jüngere Publikum feierte dort den Britrock als Markenzeichen von The Giants. In ihrem Live-Programm spielten sie neben ihren Eigenkompositionen auch viele Cover aus der bekannten Rock- und Popwelt.
Die vierköpfige Formation stand schon im Finale des bedeutendsten rheinland-pfälzischen Nachwuchswettbewerbs, dem Rockbuster.
Angenehme Kühle in der Alten Druckerei
Zum musikalischen Geheimtipp entwickelte sich die alte Druckerei. Deren dicke Betonmauern sorgten beim Hochsommer im Mai für angenehme Kühle, und zu hören gab es die Kings of Eifelrock. Hinter dem Namen Heavens A Beer verbirgt sich die pure Energie der Rockmusik mit Eifler Texten. Die fünfköpfige Formation aus Wanderath hat nicht nur mehrere CDs produziert, sondern auch diverse Auftritte im Radio und im TV hinter sich. Und die Jungs hatten noch eine kleine musikalische Überraschung parat. Denn in den Eifelrock mischten sich die Dudelsack-Töne ihres Gastes Freddy the Piper. Der Rest war dann Open-Air pur. Leute mit Musiknachterfahrung wussten, dass man sich die besten Plätze am besten schon vor 19 Uhr sichert. Die Musikfans wechselten von Kneipe zu Kneipe, von Biergarten zu Biergarten und von Außengastronomie zur Außengastronomie. Das war durchaus im Sinne des Erfinders, der AG Kultur und Feste im Bürgerforum. Denn Leben in die Stadt bringen ist ja das erklärte Ziel der Musiknacht. Auch die Biergärten und Außenbestuhlung jener Kneipen, die beim Musikfestival gar nicht mitmachten, waren bestens besucht.
Die fünf Musiker der Band Sam Cheanz & The Blue Denims verwandelten den Biergarten des „Rotbart“ in der Bachovenstraße in einen Tanzpalast der 50er und 60er.
Mediterrane Stimmung
Die „Osteria Casa Giorgio“ präsentierte diesmal einen Mix aus Latin, Jazz und Reggae mit der Band Latenite. Die Musiker aus dem Großraum Köln-Andernach, von denen auch drei in Sinzig wohnen, haben sich in der Region einen Namen gemacht. Nun hatte die achtköpfige Truppe nach längerer Zeit noch einmal die Gelegenheit, in der Barbarossastadt zu spielen. Es war der perfekte Sound für das mediterrane Lokal am Markt. Zum musikalischen Hotspot wurde auch der Kirchplatz. Denn im Bistro Barbarossas gastierten die New Jazz Cats. Sie wurden 1995 in Bonn gegründet.
Die Gruppe pflegt immer noch den sogenannten Mainstream-Stil im Bereich von Swing-, Dixieland-, Cool Jazz und sogar Bossa und Latin Music. Die fünf Musiker ließen sowohl den coolen Sound der 50er-Jahre, die legendären Melodien Duke Ellingtons, aber auch manchen Popsong erklingen. Wenige Schritte weiter räumte wie im Vorjahr im Laguna die Band „Oben ohne“ ab. Deren Name leitet sich übrigens aus der spärlichen Haartracht der Jungs ab. Man kannte sie vom Sprudelnden Sinzig - und auch bei den beiden bisherigen Sinziger Musiknächten glänzten die fünf Musiker von Oben Ohne. Die Cover-Band berockte ihre Fans vom feinsten mit Titeln der Spencer Davis Group, von Manfred Mann oder Bryan Adams. Die Tatsache, dass die beiden Kneipe nur wenige Meter voneinander entfernt sind, sorgte hier und da für einige musikalische Interferenzen. Erstmals konnten sich die Fans auf
dem Marktplatz warm tanzen. Denn
der Sinziger ShoworganistFrank Heinen mit seiner weißen Wersi-Orgel war bereits ab 18.30 Uhr aktiv.
Von Hardrock über Crossover bis zum Alternative Rock
Vier Nachwuchstalente standen bei der „HoT Music Night Vol. 2“ auf
der Bühne im Haus der offenen Tür (Barbarossastraße). Den Anfang machte NMAC - das steht für New Metal Allstars Cologne. Heroes of Daily Grind hieß der zweite Act des Abends. Weiter spielten Swift Exit und Dead Air Poetry. Im Hot wurde ein Publikumspreis vergeben. NMAC und Dead Air Poetry teilten sich den ersten Platz. Den Besuchern war nicht nur ein zufriedenes Lächeln fest ins Gesicht gemeißelt, sondern es gab allenthalben auch viel Lob für das ausrichtende Bürgerforum. Beim Forum will man den erfolgreichen
Abend der dritten Auflage der Musiknacht in aller Ruhe Revue passieren lassen. Ganz genaue Zuschauerzahlen wird es wohl erst dann geben, wenn alle Abendkassen abgerechnet sind. Über den eingesetzten Shuttlebus durch die Sinziger Stadtteile, den die Aktiv Gemeinschaft gesponsert hatte, besteht wegen geringer Benutzerzahlen ein gewisser Diskussionsbedarf. „Schön Tön“, so der Arbeitstitel der Musiknacht brachte auf jeden Fall sehr viele Leben und vor allen Dingen lebendige und tolle Livemusik hinein ins Sinziger Zentrum. Die Abschlussfeier stieg dann in der Alten Druckerei, wo die Mitgliederdes Bürgerforum und die Nachtschwärmer noch einen Absacker nahmen. Für den Sound sorgte Chris K.
BL
"The Giants" rockten die Infinity Lounge.
Im Bistro Barbarossas gastierten die "New Jazz Cats".
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