Traditioneller Herbstmarkt in Kaisersesch lockte viele Hundert Marktfreunde
Kaisersesch. Im Eifelstädtchen war beim diesjährigen Herbstmarkt passend zum Namen Kaiserwetter angesagt. Eine himmlische Offerte, die auch seinem alljährlichen Vorgänger, dem Frühlingsmarkt, gut zu Gesicht gestanden hätte. Bei versprochenen elf Sonnenstunden war daher auch die Erwartungsfreude der Besucher groß, von denen viele Hundert aus nah und fern mit Kind und Kegel angereist waren. Dieser Erwartungsfreude folgte aber schnell Ernüchterung. Denn auf der gesamten Festmeile waren weder Bierpavillon noch eine Imbissbude mit der beliebten Marktbratwurst nebst Pommes anzutreffen. Selbst der traditionelle Stand mit leckerem Kuchen war diesmal nicht vertreten. Den gab es aktuell nur im Prison. Doch der war aufgrund der großen Nachfrage schnell ausverkauft.
Selbst ein Karussell oder ein Vergleichsangebot für die Belustigung der Kids suchten die Besucher heuer vergeblich. Dafür hatten die Anbieter von Crêpes und Fisch Hochkonjunktur, vor deren Ständen sich lange Warteschlangen bildeten. Auf die Unzufriedenheit der Besucher ob dieser misslichen Umstände angesprochen, zeigte Stadtbürgermeister Gerhard Weber hierfür absolutes Verständnis.
„Leider haben uns innerhalb der letzten 24 Stunden exakt jene vermissten Anbieter ihr Erscheinen abgesagt, für die wir dann so kurzfristig keinen Ersatz finden konnten“, so Weber. Zufrieden zeigten sich hingegen die anderen Marktbetreiber, deren Stände permanent von Kunden umlagert waren.
Gleiches galt für die Geschäfte der Einzelhändler entlang der Marktmeile, die ebenso wie die heimische Gastronomie erfreuliche Besucherzahlen vermelden konnten.
TE
