Allgemeine Berichte | 07.07.2020

Sitzgruppe aus dem Erlös Mosaik der Kulturen 2018 eingeweiht

Träume per Open-Air-Aktion präsentieren

Sammelboxen für Wunschträume wurden aufgestellt - auch Zusendung per Post und Mail ist möglich

Im neu gestalteten Kaisesescher Ortskern wurde die neue Sitzgruppe neben dem freigelegten Pommerbach eingeweiht. Mit von der Partie, Hedwig Brengmann, Stadtbürgermeister Gerd Weber, die Forstwirte Markus Brengmann und Andreas Nußbaum (Erbauer), sowie Rainer Martini vom unterstützenden Caritasverband.Foto: TE

Cochem-Zell./Kaisersesch. Leider musste die Großveranstaltung „Mosaik der Kulturen“ in 2020 aus bekannten Gründen abgesagt werden. Aber trotzdem will man vonseiten der Offiziellen um die Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Hedwig Brengmann, weiterhin eine gewünschte Integration in Form von Gemeinsamkeit leben und erleben. Das soll in diesem Jahr ein Anstoß zum Festhalten von Wunschträumen sein. Daher auch das Motto der diesjährigen Aktion: „Ich habe einen Traum“.

Initiiert in Zusammenarbeit mit dem Ideentreff Zell und dem Caritasverband Mosel-Eifel-Hunsrück. Silke Kruse, Koordinatorin des Ideentreff Zell, meinte dazu: „Alle Menschen haben Träume - die meisten behalten wir für uns - aber warum?“ „Unsere Träume sind vielleicht das Stärkste, was wir haben, und gerade in Zeiten weltweiter Unsicherheiten und Ängste sind sie wichtig für neue Gedanken und Energie.“ „Tun wir unsere Träume doch zusammen, unsere fantasievollen utopischen Tagträume, aber auch unsere rätselhaften und dunklen Nachtträume.“ „Sie beide zeigen uns Wege, auch wenn wir sie nicht gleich verstehen.“ Schnell war man sich einig, wie man eine solche Aktion umsetzen könnte. Und zwar sollen diesbezüglich die Menschen dazu animiert werden, ihre Träume zu Papier zu bringen. Sowohl die ganz realen Träume, die Albträume, verworrene Träume, Tagträume und auch Wunschträume. Überdies werden die Teilnehmer dazu angehalten, besagte Träume ruhig in ihrer Muttersprache aufzuschreiben, denn die Aktionsverantwortlichen werden eine spätere Übersetzung organisieren. Wer möchte, kann sein Herkunftsland dazu notieren. Auf Verfassernamen und weitere Angaben sollte verzichtet werden. Die niedergeschriebenen Träume können dann in sogenannten Traumboxen eingeworfen werden, die bereits an diversen Stellen im Landkreis aufgestellt wurden.

Sie stehen u.a. in Supermärkten im Landkreis. Überdies können die Träume per E-Mail an die Adressen hedwig.brengmann@cochem-zell.de und ideentreff-zell@gmx.de sowie postalisch an die Kreisverwaltung Cochem-Zell, Endertplatz 2, 56812 Cochem und an den Ideen-Treff Zell, Schlossstr. 22, 56856 Zell, geschickt werden. Traumboxen stehen in Zell im Globusmarkt, Kath. Kirche St. Peter, Ev. Paulus-Kirche, Fahrradverleih Wanderland, Ninas Second-Hand-Laden und im Ideentreff. In Ulmen im Edeka-Markt und der Lese-Ecke. In Kaisersesch im Rewe- und im Edeka - Markt, sowie in der Buchhandlung Walgenbach. In Cochem im Syrian Einkaufsmarkt, in der Buchhandlung Layaa-Laulhé, sowie in der Kath. Kirche St. Martin. Außerdem in der Kath. Kirche in Hambuch.

Wo sind die Träume abschließend zu sehen? Sie werden gesammelt und wetterfest präpariert. Zusammen mit den Revierleitern der Forstämter Cochem und Zell wurden wunderschöne Traumwege in Cochem, Kaisersesch, Zell und Ulmen ausgesucht. Die Träume werden entlang dieser zu einer Open-Air-Ausstellung zusammengestellt, die zum Innehalten, Staunen, Wundern und Nachdenken einlädt. Die Träume sind in der Zeit vom 01.- 21. August diesen Jahres zu sehen. Einsendeschluss ist der 20. Juli 2020. Der Einstieg in die Traumwege sind der Wanderparkplatz in Cochem-Cond, der Kaisersescher Stadtwald ab dem Hotel Kurfürst, die Burgruine in Ulmen, sowie das Moselufer in Zell-Stadt. Rustikale Sitzgruppe gebaut und eingeweiht: Die Forstwirte der VG Kaisersesch haben eine massive Sitzgruppe aus heimischer Lärche und Douglasie gebaut. Vom Erlös aus dem Mosaik- Fest der Kulturen 2018 wurde diese angeschafft. Die Bänke laden zum Verweilen ein. Sie sind eine handfeste Aufforderung miteinander ins Gespräch zu kommen. Hier kann man sich ausruhen, das Stückchen Natur mitten in der Stadt genießen und sich dabei austauschen. Mosaik 2020 möchte die Menschen dorthin einladen, wo die Bäume von denen das Holz stammt wachsen. Nämlich in den heimischen Wald. Hedwig Brengmann: „Wir möchten die Menschen, Einheimische und Zugewanderte, für den Wald interessieren und begeistern, denn wir haben wunderbare Waldgebiete und Wanderwege. Es ist eine Freude im Wald spazieren zu gehen und die frische Luft, die Aussichten und die jungen und alten Bäume zu genießen. Die Förster freuen sich über das Interesse am Wald und der Waldwirtschaft und geben auch gerne Auskunft über ihre Arbeit. Zu gemeinsamen Treffen an der neuen Sitzgruppe laden die Offiziellen natürlich ebenfalls ein, denn „Mosaik der Kulturen“ heißt Begegnung, Gespräche, miteinander gestalten, reden und feiern. Mit diesem Integrationskonzept hat man in Cochem-Zell einen dynamischen und sehr differenzierten Prozess des Zusammenwachsens angestoßen. Zugewanderte und Einheimische nähern sich an, finden Gemeinsamkeiten, stellen Unterschiede fest und gestalten gemeinsam das gesellschaftliche Leben. Menschen aus rund 75 verschiedenen Nationen und ganz unterschiedlichen Kulturräumen leben im Kreis Cochem-Zell. Ein Mosaik aus unterschiedlichen Sprachen, Traditionen, Religionen und Lebensträumen. Die zugewanderten Menschen will man ermuntern ihre Kultur zu bewahren, ihre Sprache, ihre Musik und Lieder sowie ihre Traditionen, um diese den Einheimischen näher zu bringen. Gleichzeitig werden die Zugewanderten dazu ermuntert, unsere heimische Kultur kennenzulernen. -TE-

Im neu gestalteten Kaisesescher Ortskern wurde die neue Sitzgruppe neben dem freigelegten Pommerbach eingeweiht. Mit von der Partie, Hedwig Brengmann, Stadtbürgermeister Gerd Weber, die Forstwirte Markus Brengmann und Andreas Nußbaum (Erbauer), sowie Rainer Martini vom unterstützenden Caritasverband.Foto: TE

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