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Sammeln von Weihnachtsbäumen für einen guten Zweck

Traktorfreunde unterstützen die schwerkranke Sophia

Verein freut sich über tolles Spendenergebnis zugunsten der kleinen Sophia, die an Leukämie erkrankt ist

20.01.2018 - 09:00

Hillscheid. Seit vielen Jahren sammeln die Traktorfreunde im Januar die Weihnachtsbäume der Hillscheider ein. Dies machen sie freiwillig und unentgeltlich. Jeder, der möchte, kann den Männern eine Spende mitgeben. Die gespendeten Gelder leitet der Verein für wohltätige Zwecke weiter. Am vergangenen Samstag war es dann wieder soweit. Eine 19 Mann starke Truppe traf sich am Vormittag um 10 Uhr mit drei Fahrzeugen und begann unter Einsatz von Mensch und Maschinen ihre Sammelaktion durch die Straßen Hillscheids, die in diesem Jahr unter einem ganz besonderen Stern stand, denn der Erlös soll der schwerkranken zehnjährigen Sophia aus Kleinmaischeid im Westerwald zu Gute kommen.


Trauriger Schicksalsschlag, der berührt


Bei dem kleinen Mädchen wurde vor zwei Jahre Leukämie diagnostiziert. Ein schwerer Schicksalsschlag, der die Zehnjährige mitten aus ihrem Kinderleben riss. Auch für die Familie. Aber es kam noch schlimmer. Während der Chemotherapie erlitt Sophia einen Schlaganfall und verlor ihr Augenlicht, ihre Sprachfähigkeit und Motorik. Mit unerschütterlichem Willen und der Unterstützung und Liebe ihrer Mutter kämpfte sie um ihr Leben und hat es fast geschafft.

Seit Herbst 2017 ist sie soweit über den Berg und hat mit einer langen Reihe von Rehabilitationsmaßnahmen begonnen. Nur mit starker Willenskraft und kontinuierlichen Übungen kann sie ihre Sprache und Bewegungsfähigkeit sowie das Sehen langsam wieder erlernen. Dazu braucht sie Kraft, die Unterstützung ihrer Familie und Freunde, Geduld und natürlich auch finanzielle Mittel. Doch daran mangelt es der alleinerziehenden Mutter von vier Kindern. Seit der Diagnose war sie fast pausenlos mit ihrer Tochter im Krankenhaus. Mit etwas Glück kann Sophia mit ihrer Mutter ab April wieder zuhause sein. Damit sie dort weiterleben kann, muss das Haus allerdings pflegegerecht und barrierefrei umgebaut werden, um der kleinen Sophia ihr Leben zu erleichtern.


Spendengelder für behindertengerechte Umbaumaßnahmen


Und für diese Umbaumaßnahmen sammelten die Traktorfreunde am vergangenen Samstag. Mit dem Erlös aus den Spendengeldern wollen sie Sophia und ihre Familie unterstützen. Und die Hillscheider Bürger zeigten großes Herz für Sophia und ihr Schicksal. Über 1.200 Euro kamen bei der Weihnachtsbaumsammelaktion zusammen. Wer nicht zuhause war, steckte Geld in eine kleine Tüte und hängte diese an den Baum. Vorbeifahrende hielten auf der Straße einfach an und steckten den Männern und Frauen des Vereins Geld in ihre zur Spardose umfunktionierten Heizlampen und viele Bürger warteten schon auf das Traktorengeknatter und öffneten die Haustür, bevor geklingelt wurde.

Doch damit ist nur der Grundstock für die notwendigen Umbaumaßnahmen gelegt, die neben einem barrierefreien Bad und dem rollstuhlgerechten Umbau des Hauses weitere Maßnahmen umfassen. Die Familie ist auf Spenden angewiesen, um Sophias Leben erträglicher zu machen und zu erleichtern.


Stolz über Engagement für eine gute Sache


Der erste Vorsitzende des Vereins, Eckhard Kilian, freut sich daher umso mehr, dass der Verein hier helfen kann. „Ich bin stolz auf die Mannschaft der Traktorfreunde Kannenbäckerland. Die Aktion zeigt wieder einmal, dass wir nicht nur mit schwerem Gerät umgehen können, sondern uns auch schon seit vielen, vielen Jahren für eine gute Sache einsetzen. Darüber freue ich mich sehr“, sagte er am Tag der Baumsammlung.

Wen das Schicksal des Mädchens genauso berührt wie die Traktorfreunde, kann die Familie bei der Umsetzung der Umbauarbeiten mit einer Spende auf das Konto des Vereins Traktorfreunde Kannenbäckerland e. V. unterstützen. Die Traktorfreunde garantieren eine hundertprozentige Weiterleitung an Sophias Familie.


Traktorfreunde wollen kräftig mitanpacken


Aber dem nicht genug. Spendengelder sammeln ist eine Sache. Der zweite Vorsitzende des Vereins, Bernd Casper, kennt die Familie gut, denn seine Tochter ist gleichalt wie Sophia und bis zu ihrer Erkrankung besuchten sie die gleiche Klasse. Daher steht er der Familie und deren Schicksal sehr nahe und berichtete seinen Vereinskameraden immer wieder von der Notlage der Familie. Den Männern ist Sophias Schicksal so nahe gegangen, dass sie sich spontan bereit erklärten, der Familie nicht nur das Geld aus dem Einsammeln der Weihnachtsbäume zur Verfügung zu stellen, sondern auch beschlossen, sich an den Umbauarbeiten von Sophias Elternhaus unentgeltlich zu beteiligen. Durch ihre beruflichen Fähigkeiten werden sie so im Frühjahr 2018 die Umbaumaßnahmen tatkräftig unterstützen. Diese Handwerkskosten kann die Familie damit zum Glück schon einmal einsparen. Allerdings können sie lange nicht alle notwendigen Umbaumaßnahmen mit ihrer Arbeitskraft leisten und die Familie ist auf Spenden und engagierte Menschen angewiesen.

Die Sammelaktion und das Engagement der Traktorfreunde Kannenbäckerland waren also sehr zufriedenstellend und erfolgreich. Umso größer war die Freude, als Eckhard Kilian als erster Vorsitzende des Vereins am Samstagnachmittag noch die Spenden einer Privatperson und eines mittelständischen Unternehmens aus Höhr-Grenzhausen in Höhe von 350 Euro entgegennehmen konnte.


Traktorfreunde danken den Spendern


„Wir sind froh, dass uns die Hillscheider in jedem Jahr sehr spendenfreudig unterstützen und freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr mit dem höchsten Spendenergebnis seit 25 Jahren der schwerkranken Sophia helfen können. Unser Dank gilt allen Spendern und wir hoffen, dass wir durch unseren Einsatz und das Engagement die Familie und das Mädchen stützen können. Insbesondere hoffe ich, dass wir über das Sammeln der Weihnachtsbäume hinaus weitere Spenden erhalten. Wir freuen uns über jeden weiteren Beitrag, der auf unserem Spendenkonto eingeht und versprechen, dass jeder Cent weitergegeben wird“, erklärte Eckhard Kilian. Wer also der Familie helfen und damit Sophias Rehabilitations- und Genesungsprozess unterstützen und fördern möchte, kann dies gern durch eine Spende auf das Spendenkonto der Traktorfreunde tun.

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Kommentare
Uwe Klasen:
Zitat: „Jetzt geht´s um die Wurst“ ---- Die finanziellen Belastungen für die Deutschen werden größer und die Polittdarsteller verschweigen dies im aktuellen EU-Wahlkampf! So zeigt die mittelfristige Finanzplanung von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), dass von den deutschen Steuereinnahmen aus 2018 - 2023 zusammen 226,9 Milliarden € für die EU abgezweigt werden. Wofür? Den Souverän in Deutschland zu entlasten, dass wäre eine der am dringendsten vorzunehmenden Aufgaben einer Regierung!
juergen mueller:
Nicht nur weniger Plastik in der Biotonne sondern weniger Insektizide gegen das Insektensterben, sprich Bienen/Hummeln.Heute ist Weltbienentag,schon gewusst?Ja,warum eigentlich,wenn Frau KLÖCKNER,Lobbyistin der Agrarwirtschaft,doch erst am 23.April 2019 per Notfallzulassung (?) ein weiteres Insektizid aus der Gruppe der NEONIKOTINOIDE zugelassen hat (neben 18 weiteren Insektiziden 2019 mit verheerenden Auswirkungen). Noch am 20.04.2018 im Bundestag vorgelogen:"Wirkstoffe aus der Gruppe der vorgen.Insektizide stellen für Bienen u.a.Bestäuber ein unvertretbares Risiko dar - was der Biene schadet,MUSS vom Markt".SAATGUT:"Darf nicht mehr mit Gift behandelt werden - JETZT darf man das Gift einfach auf die Pflanze spritzen".KLÖCKNER agiert in ihrem Amt mit einer Abgebrüht- u.Kaltschnäuzigkeit,die keinem ihrer Kolleginnen/Kollegen nachsteht. Es ist an der Zeit sich bewusst zu werden,dass WIR nur das zu Fressen haben,was die Politik uns vorsetzt u.ansonsten das Maul zu halten haben.
Uwe Klasen:
Zitat:“… eine gemeinsame Kampagne gegen Steingärten ins Leben rufen …“ --- Es stimmt schon, so mancher Kuhfladen auf einer Wiese beherbergt mehr Leben als ein Steingarten, genauso beinhaltet dieser Fladen aber auch mehr Hirnschmalz als so mancher Politdarsteller der, hyperventilierend, Umweltschädlich oder Klimaalarm von sich gibt! Die gleichen Leute, die lautstark Insektenschutz propagieren, ignorieren die vielen (Internationalen) Studien, die bereits falsifiziert und peer-reviewed sind, und worin die Windkraftanlagen als Hauptverantwortliche für den millionenfachen Tod von Vögeln, Fledermäusen und Insekten genannt werden! Insbesondere die flugfähigen Insekten sind betroffen, da viele zur Eiablage in den Höhen fliegen wo sich die Rotoren drehen und so nachhaltig mehrere Generationen ausgelöscht werden! Windkraftanlagen gehören in gänze Verboten!
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