Allgemeine Berichte | 19.02.2019

Katholische Familienbildungsstätte Linz

Trauercafé in neuen Händen

Das Trauercafé ist in neuen Händen (von links): Marion Meffert (Trauerbegleiterin), Ursula Monter (Seelsorgerin) und Ute Gilles-Adenauer (Pädagogische Leiterin FBS Linz).Foto: Familienbildungsstätte Linz

Linz. Alle Menschen müssen im Lauf des Lebens viele Abschiede und Trennungen verkraften. Gründe zur Trauer gibt es viele. Der Tod eines nahestehenden Menschen kann das Leben erheblich verändern. Das ist eine schwierige, belastende Lebenssituation, die allein kaum zu bewältigen ist. Trauerkrisen erfassen den ganzen Menschen. Trauerphasen müssen durchlebt werden, damit nicht später verdrängte Trauer umso heftiger durchbricht. Trauer ist eine natürliche Reaktion und keine Krankheit. Sie hilft, dass durch Verlust gestörte Gleichgewicht wiederherzustellen.

„Hilfreich und entlastend können fachlich begleitete Gespräche und gemeinsame Aktivitäten mit anderen sein, die ein ähnliches Schicksal erleben. Dies war der Grund, warum wir 2011 mit Trauerbegleiterin Angelika Bening, neben anderen Angeboten für Trauernde, das Trauercafé hier in Linz starteten“, berichtet Ute Gilles-Adenauer, pädagogische Leiterin der Familienbildungsstätte Linz. Seither haben viele Frauen und Männer von dem Angebot profitieren können. „Trauernde Menschen werden mit ihrer Trauer oft allein gelassen und gemieden. Häufig geraten sie dadurch in Einsamkeit und Isolation. In unserer Gesellschaft wird Trauer leider immer noch zu oft tabuisiert“, weiß Angelika Bening aus ihrer Arbeit zu berichten, die sie aus beruflichen Gründen nicht fortsetzen kann. Die Familienbildungsstätte bedankt sich sehr bei Angelika Bening für ihr Engagement und ihren Einsatz in den vergangenen acht Jahren.

Ursula Monter, Seelsorgerin und Gemeindereferentin der Pfarreiengemeinschaft Linz, und Marion Meffert, Trauerbegleiterin des Neuwieder Hospizvereins, werden zukünftig ins Trauercafé einladen und trauernde Gäste begleiten. „Ich freue mich sehr, dass das Café in Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Kooperationspartnern sehr gut weitergehen kann“, freut sich Ute Gilles-Adenauer und wünscht beiden einen guten Einstieg in die neue Aufgabe.

Das Trauercafé findet einmal im Monat mittwochs von 16 bis 17.30 Uhr in der Familienbildungsstätte Linz im Historischen Rathaus statt. Eine Teilnahme ist kostenfrei; um Anmeldung wird gebeten. Nähere Informationen zum Trauercafé und weiteren Angeboten für Trauernde bei der Katholischen Familienbildungsstätte Linz im Internet unter www.fbs-linz.de oder telefonisch unter (0 26 44) 41 63.

Das Trauercafé ist in neuen Händen (von links): Marion Meffert (Trauerbegleiterin), Ursula Monter (Seelsorgerin) und Ute Gilles-Adenauer (Pädagogische Leiterin FBS Linz).Foto: Familienbildungsstätte Linz

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