Prunksitzung der Cochemer Karnevalsgesellschaft begeisterte
Traumhafte Tänze, Sketche und viel Kokolores
Cochem. Es war einmal mehr der versierte Event-Moderator Jörg Eckerskorn, der beim närrischen Sitzungsspektakel der Cochemer Karnevalsgesellschaft (CKG) die Schelle des vorsitzenden Zampano inmitten des Elferrats schwang und das erwartungsfreudige Publikum mit einem dreifachen „Cochem Holau“ auf ein mit Höhepunkten prall gefülltes Narrenprogramm einstimmte. Und das bot nach zwei Jahren närrischer Spaßabstinenz durchweg flotte, kurzweilige und amüsante Topunterhaltung, für die neben hervorragenden Tanzbeiträgen auch gekonnte Büttenreden, Comedy sowie Sketche und Gesangsbeiträge verantwortlich zeichneten.
So waren es beim Gardetanz zunächst die charmanten Mädels der CKG-Prinzengarde, die auf dem närrischen Parkett flotte Akzente setzten, bevor die beiden Solo-Mariechen Marie Ostermann und Michaela Maibauer als „Prima Ballerinen“ tänzerisch-akrobatische Spitzenklasse präsentierten. Selbst die für eine sportlich-zackige Tanzeinlage von Sonja Ohlberger trefflich trainierten Stadtsoldaten, fühlten sich auf den Brettern von Gott Jokus augenscheinlich wohl und legten ebenso eine gepflegte Sohle aufs Parkett.
Tänzerische Highlights sind und waren in Cochem schon immer die absolut fernsehtauglichen Show-Darbietungen der beiden Tanzinstitutionen „Moselglück“ und „TV Cochem“, was sie auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll unter Beweis stellten. Während sich die TV-Mädels als gute und böse Feen in herrlich bunten Kostümen beeindruckend und elegant durch einen märchenhaften Zauberwald bewegten, begeisterten die Moselglücklichen zum Auftakt der Cochemer Saalfastnacht mit einem Azteken-Showtanz, der weder heiße Rhythmen, tolle Kostüme noch atemberaubende, akrobatische Elemente vermissen ließ. Beide Tanzshows waren ein Fest für das Narrenauge. Während Nicole Fiedermann die durchweg zauberhafte Choreografie für die TV-Damen übernommen hatte, waren es bei den „Moglüs“ Katharina Burg und Karin Esper. Wie ein amüsanter roter Faden zogen sich die gespielten Sketche der CKG-Traditionsgruppe „Baddanouhdah“ durch das abwechslungsreiche Programm, zu dem sie gleich in fünf irrwitzigen Show-Sequenzen Kokolores, Schauspiel, Klamauk und Musik vom Feinsten boten. Da standen neben Cochemer Flizzi-Toilettenhäuschen ebenso ein nostalgischer Stadtrundgang, betagte Handwerker mit linken Händen, selbstklebende Klimaaktivisten sowie der ulkige Zank rund um eine Säuglingsstation im Mittelpunkt des Palavers, was bei den Saaljecken die ein oder andere Freudenträne kullern ließ.
Ihren exzellenten Wiedereinstieg in die Cochemer Bütt schaffte in 2023 Petra Arenz als „Prinzessin Leila vom Planeten Vulva“. Sie legte auf der CKG-Bühne in Begleitung ihres kleinen Roboters eine gekonnte Notlandung hin und wusste inspiriert darzulegen, wie man Männer perfekt zu Haushaltsgeräten umfunktionieren kann. Michael „Brändy“ Brand überzeugte einmal mehr als „Till Eulenspiegel“, der in ebenso fröhlichen wie mahnenden Reimen „Cochemer Stückelscher“ unters erfreute Narrenvolk streute. Als „Zummeclown“, die Traditionsfigur der Cochemer Fastnacht, schwang erneut Jacob Heimes den hölzernen Schlegel und machte das närrische Auditorium in gesungenen Strophen mit Ereignissen der letzten Wochen und Monaten bekannt. Michael Reissmann schlüpfte nach einer Pause wieder gekonnt in die Rolle des TV-Comedian Heinz Becker und konfrontierte sein Publikum unter anderem mit den Themen Energie, Corona und Klimaproteste, denen er in seiner verschrobenen Art und Weise durchaus noch Witz abgewinnen konnte. Das Ganze natürlich im berühmt-berüchtigten Saarland-Slang. Während CKG-Vorsitzender Günter Hammes die Narrenschar nebst zahlreichen Ehrengästen in der CKG-Narrhalla begrüßt und ihnen mit Prinzessin Louisa von Tanz und Glanz und Prinz Ben von Sport und Akkord das neue Kinderprinzenpaar des TV Cochem vorgestellt hatte, war es abschließend die närrische Formation der „Cochemer Junge“ die vor dem großen Finale mit allen Bühnenaktiven die Cochemer Saaljecken mit einem Potpourri bekannter Cochemer Melodien erfreuten. Eine feucht-fröhliche After-Show-Party schloss sich an. TE
Mit ihrem furiosen Gardetanz eröffneten die charmanten Mädels der CKG-Prinzengarde das närrische Spektakel.
Till Eulenspiegel alias Michael „Brändy“ Brand hielt den Saaljecken in trefflichen Reimen den Narrenspiegel vor.
Event-Moderator Jörg Eckerskorn führte auch heuer als Sitzungspräsident gekonnt durch das CKG-Spektakel.
Artikel melden
Kreis Ahrweiler: Sorgen um Inklusion bei geplanten Kürzungen
- Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
- Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
Seniorenheim in Mayen: Caritas entscheidet gegen Mayener Standort
- Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
- W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
Erno Mahler erhält Walther-Lonnes-Plakette in Bad Neuenahr
- Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
- Anzeige -Auf Entdeckungsreise durch die Vulkanregion Laacher See
„Laachus-Botschafter“ begeistert Kinder und Jugendliche
Region. Mit dem Projekt „Laachus-Botschafter“ geht es für Kinder und Jugendliche in Kindergärten und Schulen auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Vulkanregion Laacher See. Ziel des Bildungsangebots des Zweckverbands Vulkanregion Laacher See ist es, jungen Menschen auf spielerische, altersgerechte und interaktive Weise Wissen über die Entstehung der vulkanisch geprägten Landschaft, Umwelt- und Naturschutz sowie soziale Kompetenzen und Werte zu vermitteln.
Weiterlesen
Viertklässler der Astrid-Lindgren-Schule erleben Geschichte hautnah
Auf den Spuren der Römer
Rheinbrohl. Ein außergewöhnliches Projekt voller Entdeckungen, Abenteuer und lebendiger Geschichte liegt hinter den vierten Klassen der Astrid-Lindgren-Schule Rheinbrohl. In den vergangenen Wochen verwandelte sich der Unterricht in eine kleine Römerwelt. Im Rahmen eines umfangreichen Römerprojekts tauchten die Kinder tief in das Leben der alten Römer ein und erfuhren Geschichte nicht nur aus Büchern, sondern mit allen Sinnen.
Weiterlesen
Erster Meckenheimer Betreuungsgipfel U6
Qualität und Stabilität der Angebote langfristig sichern und ausbauen
Meckenheim. Aktuelle Herausforderungen im Bereich Kindertagesbetreuung zu identifizieren und tragfähige Perspektiven für eine verlässliche und qualitativ hochwertige Betreuung zu eröffnen, mit diesem Ziel hatte die Stadt Meckenheim in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) zum ersten Betreuungsgipfel U6 in den Ratssaal eingeladen. Fachkräfte aus den Kindertageseinrichtungen, Vertreterinnen...
Weiterlesen
