Freizeitgruppe „Gemeinsam ist es möglich“
Treffen mit Ministerpräsidentin Malu Dreyer
Montabaur. Der Verein „ Gemeinsam ist es möglich“ in Montabaur führt seit sieben Jahren regelmäßig Freizeitaktivitäten für junge Erwachsene mit Behinderung durch. Rund sechs bis acht mal jährlich treffen sich die Teilnehmer zu verschiedenen Aktivitäten wie Kegeln, Minigolf, Theater- und Kunstworkshops, Werken, Kino- und Theaterbesuche, Kochen unter fachkundiger Anleitung oder Essen im Restaurant . Auch Tagesfahrten in eine Stadt wie Trier oder Aachen gehören dazu.
Kürzlich stand ein besonderer Ausflug auf dem Programm. Die Landtagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet hatte die Gruppe zu einem Besuch nach Mainz eingeladen. Vormittags hatten die jungen Leute genügend Zeit für einen Stadtspaziergang mit Besuch des Doms und der Stefanskirche. Durch die Altstadt ging es dann zum Brauhaus, wo alle sich das leckere Essen schmecken ließen.
Am Nachmittag brachte der Bus die 21 Teilnehmer/innen und ihre ehrenamtlichen Betreuer zum Abgeordnetengebäude, wo Frau Dr. Machalet sie zu einem Informationsgespräch erwartete. In dem ca. einstündigen Gespräch erklärte sie den jungen Leuten die Aufgaben einer Abgeordneten und des Landtags. Einige Teilnehmer berichteten über ihre Lebens- und Arbeitssituation; unter anderem auch über Schwierigkeiten bei der Wohnungssuche von Menschen mit Behinderung. Dr. Machalet versuchte alle Fragen zu beantworten und Lösungswege aufzuzeigen.
Höhepunkt des Tages war dann der Besuch der Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der Gruppe. Sie erfüllte damit den Wunsch von Mathias Leisenheimer, der sich in einem Brief an die Ministerpräsidentin für seine Freizeitgruppe „Gemeinsam ist es möglich“ einen Besuch in Mainz und ein Treffen mit Frau Malu Dreyer gewünscht hatte.
Die Ministerpräsidentin freute sich, die jungen Leute begrüßen zu können und nach einem Foto mit der Gruppe beantwortete sie einige Fragen zur Barrierefreiheit für Rollstuhlfahrer, zum Recht jedes Menschen auf eigene Entscheidung des Lebens und Wohnens und welche Möglichkeiten zur Verwirklichung sich bieten. Sie ermutigte die ehrenamtlichen Betreuerinnen, ihr Engagement fortzusetzen. Die jungen Teilnehmer/innen dankten der Ministerpräsidentin und Frau Dr. Machalet für diesen erlebnisreichen Tag.
