Allgemeine Berichte | 21.06.2023

28. Gitarrentage Vallendar

Treffen vieler Musikbegeisterter

Die Teilnehmer im Alter von 10 bis 86 Jahren kamen zusammen zum gemeinsamen Musizieren und Kennenlernen von Instrumenten.  Foto: privat

Vallendar. Wie jedes Jahr seit 1994, fanden diesmal über Fronleichnam, die Gitarrentage Vallendar zum 28sten Mal statt. Hierzu trafen sich über vierzig Musikbegeisterte aus der gesamten Republik und dem umliegenden Ausland im Jugendzentrum Marienberg in Vallendar. Die Teilnehmer im Alter von 10 bis 86 Jahren kamen zusammen zum gemeinsamen Musizieren, Kennenlernen von Instrumenten (z. B. Mandoline, Ukulele, E-Gitarre, E-Bass und Cajon), Einstudieren von Orchester- und Ensemblestücken und um beim Zusammenspielen viel Spaß zu haben.

Der überwiegende Teil der Teilnehmer wurde an den vier Tagen im Jugendzentrum Marienberg untergebracht und perfekt verpflegt. Im Objekt waren auch die Probenräume vorhanden und bei jedem Dozenten konnten Einzelstunden genommen werden. 9 Dozenten nahmen diesmal teil, Maria Linnemann (GB) – Gitarre Klassik und Ensemble, Finn Svit (DK) – Gitarre Klassik und Orchester, Brigitte Kilp (D) - Gitarre Klassik, Ukulele und Ensemble, Leon Frijns (NL) - Gitarre Klassik und Ensemble sowie Carlevaro- und Alexandertechnik, Visente Mozos del Campo (D) – Gitarre Klassik und Ensemble, Jeanette Mozos del Campo (D) – Mandoline und Bodypercussion, Maxim Lysov (D) – Gitarre Klassik, Flamenco für Anfänger, Open Tunings, E-Gitarre, Fritz Rössel (D) - E-Gitarrentechnik, E-Bass, Cajon, E-Band, Prof. Carlo Marchione (I) – Gitarre Klassik und Meisterkurs.

Ehe der Kurs richtig begann, gab es am Mittwochabend ein Überraschungskonzert. Die Band mit Fritz Rössel, Elmar Denkel und Frank Ercolano aus New York spielte und sang viele bekannte Titel. Am Donnerstag konnten alle Teilnehmer entscheiden, in welchen Ensembles sie mitspielen und bei welchen Dozenten sie Einzelstunden nehmen möchten. Und schon gingen die Proben der Gitarren- und Ukulelenensembles, E-Bands, Cajongruppe, Bodypercusion usw. los.

In der Zeit der Gitarrentage konnten die Teilnehmer in zwei Notenausstellungen stöbern, „Accustic Musik Books“ mit Gerd Kratzert und „Notengarten“ mit Matthias Zimmermann aus Andernach. Zur Instrumentenausstellung am Samstag waren „Geilen Mandolinenbau“ aus Mendig, „Cajon Klangspiel“ aus Halsenbach und „Gose Gitarrenbau“ aus Bendorf angereist.

An den Abenden gab es Konzerte. Das Dozentenkonzert am Donnerstag, ein Solokonzert von Prof. Carlo Marchione (in der Lukaskirche in Vallendar) am Freitag und am Samstagabend konnte jeder bei „Spieler spielen für Spieler“ seine Stücke vorstellen.

Mit dem Abschlusskonzert 14.30 Uhr am Sonntag, bei dem das Orchester und die Ensembles die erarbeiteten Stücke vortrugen, gingen die Gitarrentage viel zu schnell zu Ende. Es ist abzusehen, dass es vielen Teilnehmern so gut gefallen hat, dass sie auch 2024 wieder an den Gitarrentagen in Vallendar teilnehmen werden, wieder über Fronleichnam (29. Mai – 2. Juni 2024).

Die Gitarrentage Vallendar werden veranstaltet vom Förderverein Gitarrenkultur e.V. - Rüscheid, im Web unter www.GitarrentageVallendar.de präsent.

Die Teilnehmer im Alter von 10 bis 86 Jahren kamen zusammen zum gemeinsamen Musizieren und Kennenlernen von Instrumenten. Foto: privat

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