Weiberdonnerstagszug in Bölingen
„Trump, halt die Wellen flach, sonst landest du im Bach“
Die Bölinger Möhnen um Dorothea Krämer hatten wieder einen sehenswerten Umzug zusammengestellt
Bölingen. Mit elf Zugnummern startete der Weiberdonnerstagszug der Bölinger Möhnen auf seiner Runde durch den Ort. Natürlich waren die Möhnen um Obermöhn Dorothea Krämer gleich mit mehreren Zugnummern mit von der Partie. Der Vorstand hatte sich als lustige Matrosen ausstaffiert und warnte den US-Präsidenten: „Trump, halt die Wellen flach, sonst landest du im Bach.“ Als verrückte Monster sorgen die Multicolours für närrische Schreckmomente im Publikum, kunterbunte Harlekins kümmerten sich indes um die gute Laune. „Man könnte 1000 Fragen stellen, doch heute werfen wir Kamellen“, wussten die Möhnen aus der Sesamstraße, und die Altgesellen St. Hubertus hatten sich auf ein Wildwest-Fort zurückgezogen, bei dem die amerikanische Flagge nur noch aus einem Stern und einem Streifen bestand.
Wie immer mit von der Partie war die Karnevalsgesellschaft „Ringener Wendböggele“, diesmal mit ihrer Kinderprinzessin Kimberly I. (Erxleben). Die „Bezaubernden Hexen“ stellten klar: „Wir sind wie Peter Pan: nicht erwachsen, aber derbe cool“ und machten Bölingen zum Nimmerland. Den Abschluss bildete wie immer der Junggesellenverein als Donald-Trump-Parodie nach dem Motto: „Make Bölingen great again.“ Für die Musik beim Karnevalszug sorgten einmal mehr die „Ahrtaltramps“
. JOST
Die Möhnen von der Sesamstraße hatten statt Fragen nur Kamelle zu bieten. Foto: Volker Jost
