Turmfest Rheinbach
Turmfest am Wasemer Turm in Rheinbach mit Brauchtum und Musik
aus Euskirchen
Rheinbach. Am 5. und 6. September wurde es rund um den Wasemer Turm wieder lebendig. Das Stadtsoldatencorps 1905 Rheinbach e.V. hat zum Turmfest eingeladen. Bei freiem Eintritt kamen zahlreiche Gäste aus Rheinbach und der Region, aber auch aus Bad Münstereifel, Euskirchen, Bonn, Köln, Düsseldorf und darüber hinaus. Zwei Tage lang wurde gemeinsam gefeiert, gelacht, getanzt und rheinisches Brauchtum gelebt.
Der Samstag begann mit der historischen Turmführung, die erneut auf großes Interesse stieß. Anschließend wurde es Jeck: Begleitet vom Regimentsspielmannszug „Echo“ traf das designierte Mädchen-Dreigestirn standesgemäß mit der Kutsche auf dem Festgelände ein. Prinzessin Lina II., Bäuerin Nina I. und Jungfrau Janna I., wurden den Gästen vorgestellt. Zahlreiche designierte Tollitäten aus der Region waren gekommen, um diesen Moment mitzuerleben.
Auch der erste Bürger der Stadt Rheinbach, Dr. Daniel Phiesel, war zu Gast und erhielt auf der Bühne das Wort. Für das Stadtsoldatencorps war seine Anwesenheit eine besondere Ehre und zugleich ein schönes Zeichen der Verbundenheit mit der Stadt und dem Rheinbacher Brauchtum.
Auch der tänzerische Nachwuchs des Stadtsoldatencorps bekam seinen Auftritt. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer zeigten, was sie neu erlernt und einstudiert hatten. Für sie war es eine schöne Gelegenheit, das Gelernte vor Publikum zu präsentieren. Ein herzlicher Dank gilt deshalb den Trainerinnen und Trainern (Jens Käbbe, ehemaliger Tanzoffizier der Altstädter Köln), sowie den Betreuerinnen und Betreuern, die den Nachwuchs mit viel Einsatz begleiten.
Am Abend sorgten Tacheles, die Rabaue und die Domstürmer für Musik und gute Stimmung. Wir bedanken uns für die jahrelange zusammen Arbeit und eure Auftritte bei uns.
Um 21.:45 Uhr folgte das große Feuerwerk von Köller-Feuerwerke. Bereits im Vorfeld wurde auch im direkten Umfeld auf den Feuerwerkseinsatz aufmerksam gemacht: Flyer wurden verteilt und die Anwohner über das bevorstehende Feuerwerk informiert. Gezielt wurde dabei nicht nur auf das Spektakel selbst, sondern auch auf eine gute Vorbereitung und Rücksichtnahme im Umfeld gesetzt.
Das Feuerwerk orientierte sich farblich vor allem an den Vereinsfarben des Stadtsoldatencorps und wurde von passender Musik begleitet. Damit fand der Samstag einen stimmungsvollen Abschluss.
Viele Vereine, ein gemeinsames Ziel
Zahlreiche befreundete Vereine und Gesellschaften waren zu Gast. Sie kamen aus Rheinbach und der Region, aber auch aus weiter entfernten Orten. Ein Satz, der an diesem Wochenende fiel, bringt den Gedanken dahinter treffend auf den Punkt:
„Viele Vereine und ein gemeinsames Ziel: Brauchtum und Tradition pflegen.“
Auch innerhalb des Stadtsoldatencorps war der Zusammenhalt über das gesamte Wochenende spürbar. Der Landsturm übernahm am Samstag einen der beiden Bierwagen, die Turmgarde unterstützte am Sonntag mit beim Entenangeln, an der Hüpfburg und am Kettenkarussell. Auch das Tanzcorps sowie zahlreiche aktive und inaktive Mitglieder halfen über drei Tage hinweg beim Aufbau, während des Festes und beim Abbau tatkräftig mit.
Es sind diese vielen Aufgaben, die nicht immer im Mittelpunkt stehen, aber für das Gelingen eines solchen Festes entscheidend sind. Die verschiedenen Formationen helfen einander, übernehmen Verantwortung und packen mit an. Ein schönes Zeichen dafür, dass man enger zusammenrückt und aufeinander zugeht.
Sonntag ganz im Zeichen der Familien
Der Sonntag war bewusst als Familien- und Kindertag gestaltet. Für die jüngsten Gäste waren Kettenkarussell, Hüpfburg, Entenangeln, Kinderschminken und Ponyreiten kostenlos.
Für Bewegung und gute Laune sorgte Tanz Torsten, der die Kinder zum Tanzen und Mitmachen animierte. Sein Einsatz kam bei den kleinen Gästen sehr gut an.
Auch die Ranch of Trust war mit ihren Ponys vor Ort. Beim Ponyreiten wurde professionell darauf geachtet, dass es sowohl den Kindern als auch den Tieren gut ging. Für die Kinder war es eine schöne Möglichkeit, den Tieren ganz nah zu kommen.
Bei den Eltern kam besonders gut an, wie viel für die Kinder vorbereitet worden war. Während die Kleinen von einer Attraktion zur nächsten wechselten, konnten die Erwachsenen beim Frühschoppen mit Musik und in geselliger Runde den Sonntag genießen.
Für Groß und Klein war etwas dabei
Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Steak, Bratwurst und Currywurst mit Pommes standen auf dem Speiseplan. An der Weinbar gab es Wein aus Mayschoß.
Für die jüngeren Gäste durfte auch Popcorn nicht fehlen. Ein besonderer Hingucker war der Stadtsoldaten-Slush in Grün und Rot, passend zu den Vereinsfarben.
Sicher und friedlich gefeiert
Auch auf die Sicherheit wurde großen Wert gelegt. Der Prümer Wall war für die Veranstaltung teilweise abgesperrt, damit den Gästen möglichst viel Platz zur Verfügung stand und gleichzeitig Flucht- und Rettungswege berücksichtigt werden konnten.
Ein Sicherheitsdienst war vor Ort. Auch das Ordnungsamt machte seine Runden und hatte nichts zu beanstanden. Danke an die Stadt Rheinbach für diese tolle Zusammenarbeit. Das gesamte Wochenende verlief ausgesprochen friedlich. Es kam zu keinen Auseinandersetzungen, und die Gäste konnten in entspannter und freundlicher Atmosphäre feiern.
Viele helfende Hände
Hinter den zwei Festtagen steckte viel Arbeit. Vom Aufbau über Ausschank und Kinderprogramm bis hin zum Abbau waren zahlreiche Mitglieder und Helfer im Einsatz. Dazu kamen die Künstlerinnen und Künstler, befreundete Vereine und Unterstützer.
Dass diese Arbeit auch von den Gästen wahrgenommen wurde, zeigte die Reaktion eines Besuchers:
„Einfach toll, was ihr auf die Beine gestellt habt und woran ihr alles gedacht habt.“
Ein schönes Lob für alle, die im Hintergrund mit angepackt haben.
Und vielleicht lässt sich die Atmosphäre des Wochenendes kaum schöner zusammenfassen als mit den Worten eines anderen Gastes, der sich zum Abschied an die Gastgeber wandte:
„Danke, dass wir als Gäste dabei sein durften.“
Ein Satz, der zeigt, dass das Turmfest des Stadtsoldatencorps 1905 Rheinbach nicht nur ein gelungenes Fest war, sondern vor allem ein Wochenende, an dem Menschen zusammenkamen, Vereine sich begegneten und Brauchtum und Gemeinschaft gemeinsam gelebt wurden.
Für Wilfried Eichen, Vorsitzender und Kommandant des Stadtsoldatencorps, ist genau das der schönste Lohn für die viele Arbeit, die hinter einem solchen Wochenende steckt:
„Wenn unsere Gäste glücklich nach Hause gehen, dann wissen wir, dass sich die ganze Arbeit gelohnt hat.“
Tanz Torsten Kinderanimateur Foto: Foto Eich
Tacheles Foto: Foto Eich
Feuerwerk Foto: Jessica Schregel
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designierte Mädchen Dreigestirn des Stadtsoldatencorps 1905 Rheinbach e.V. Prinzessin Lina II., Bäuerin Nina I. und Jungfrau Janna Foto: Foto Eich