Die Ortsgruppe Ettringen des Eifelvereins wurde 110 Jahre alt
Über 100 Wanderer waren „eifelsüchtig“
Der Bezirkswandertag begann auf der Historischen Ettringer Lay
Ettringen. Es ist gerade in der heutigen Zeit immer wieder schön, wenn ein historischer Verein, wie die Ortsgruppe des Eifelvereins Ettringen, Jubiläum feiern kann. Und dies erfolgte in angemessener Form während des Steinmetzfestes auf der Historischen Ettringer Lay, in das die Organisatoren den Bezirkswandertag integriert hatten. Natürlich kam auch der Bezirksvorsitzende, Landrat Dr. Alexander Saftig, um gemeinsam mit dem Ettringener Vereinsvorsitzenden Hans Werner Krutwig die Wanderer aus allen Richtungen auf dem geschichtsträchtigen Areal zu begrüßen. So ein Jubiläum ist wahrlich auch ein Anlass, um zurückzublicken: Es war schon eine beachtliche Leistung, diese Gründung der Ortsgruppe eines Eifelvereins in Ettringen, damals am 19. März 1908. Dies ist eigentlich auf Anraten des damaligen 1. Vorsitzenden geschehen. Die Ortsgruppe Ettringen, so lautete es in den Satzungen, schließt sich zum Zwecke und im Ziel dem Hauptverein an, unter besonderer Berücksichtigung des idyllisch gelegenen Heimatortes, seiner herrlichen Umgebung und seiner hervorragenden Fernsichten. Es solle die Liebe zu den Naturschönheiten der Heimat erweckt und vertieft werden. Nun, dies haben viele Vorsitzende mit begeisterten Mitgliedern über alle Jahre hinweg, bis zum heutigen Tage vorbildlich getan. Einen solchen Verein aufrechtzuerhalten, erfordert viel Herzblut, Liebe zur Heimat und großes Engagement aller. So lobte auch der Bezirksvorsitzende Dr. Saftig in höchsten Tönen: „Unser Eifelverein hat einen besonders hohen Stellenwert. Denn die Menschen, die sich in diesen Verein einbringen, die identifizieren sich in hohem Maße mit der von uns allen geliebten Eifel. So unterhalten wir in Mayen die einzige Eifelbücherei mit ganz tollen Exponaten. Und wir arbeiten daran, dass sie immer besser wird: Und wir haben viele engagierte Ortsgruppen, wie die hier in Ettringen, denen ich sehr dankbar bin, denn sie führen die Menschen ans Wandern heran, an die Natur heran, und was gibt es Schöneres?“
Das Rahmenprogramm ließ keine Wünsche offen
Auf dem Gelände war alles bestens vorbereitet: Die Wanderführer Berthold Schumacher, Sascha Brettl, Werner Krutwig, Klaus Lobe und Klaus Dingeldein standen nach einem Imbiss der Besucher bereit, um mit ihren Gruppen „on tour“ zu gehen. Und dabei gab es viel „Natur pur“ zu bewundern. Hierzu hatten Hans Werner Krutwig und sein Team drei Strecken ausgearbeitet. Ob nun der Weg zum Hochsimmer mit dem Thema „Fernsichten“, die Strecke zum Winnfeld mit Unterstützung des VVV Kottenheim oder die Führung zum Thema „Vom Vulkan zur Kunst“ - es waren allesamt tolle Erlebnisse. Die Besucher des Festgeländes wurden am Nachmittag mit Kaffee und Kuchen von „Omas Kaffeebude“ sowie mit einem tollen Programm verwöhnt. Neben Live-Musik begeisterten der „Chorcolores“, die Tanzgruppe Ettringen und Olaf Kaltz mit seinen Mundartbeiträgen. Natürlich schmeckte auch das frisch gezapfte Layerbier vorzüglich. Die größte Wandergruppe kam übrigens aus Andernach. Alle Gäste zeigten sich vom Erlebten und vom Programm auf dem Gelände begeistert. Das war klar, dass die BesucherInnen gemeinsam noch lange in froher Runde zusammen saßen.
BS
Auf Schusters Rappen „on tour“.
Der Vorsitzende des Eifelvereins Ortsgruppe Ettringen, Hans Werner Krutwig, freute sich bei der Begrüßung über die großartige Resonanz.
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