Erhebliche Finanzhilfe für Koblenzer Stadttheater durch rheinland-pfälzischen Investitionsstock
Über 16 Millionen Euro fließen in die Renovierung
Koblenz. Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Innenminister Michael Ebling haben dem Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, David Langner, einen Förderbescheid aus dem rheinland-pfälzischen Investitionsstock 2023 in Höhe von über 16,75 Millionen Euro überreicht. Die Förderung kommt dem Stadttheater Koblenz zugute und soll für die Kernsanierung verwendet werden.
„Seit 2002 ist das Koblenzer Stadttheater Teil des UNESCO-Weltkulturerbes ‚Oberes Mittelrheintal‘. Auch aus diesem Grund haben wir als Land ein besonderes Interesse am Erhalt dieses historischen Bauwerks und freuen uns, dass wir mit der Bewilligung aus dem Investitionsstock die Sanierungsarbeiten finanziell unterstützen können“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
„Die Stadt Koblenz möchte die Mittel dafür einsetzen, die Kernsanierung des Theaters weiter voranzutreiben. Hierzu ist unter anderem geplant, die bühnentechnischen Anlagen und nahezu alle Dachflächen zu erneuern und die zum Theater gehörigen Gebäude klimatechnisch und sicherheitstechnisch auf den neuesten Stand zu bringen. Auch im Bereich des Brandschutzes sollen alle Gebäudeteile weiter aufgewertet werden“, sagte Innenminister Michael Ebling.
Das Stadttheater Koblenz ist der einzige erhaltene klassizistische Theaterbau am Mittelrhein und das älteste erhaltene Beispiel eines Rangtheaters in Deutschland. Das Theater wurde 1787 in nur siebenmonatiger Bauzeit im Stil des Frühklassizismus errichtet und ging 1867 in den Besitz der Stadt Koblenz über. Heute bietet das Theater Platz für rund 470 Besucherinnen und Besucher.
Mit dem Investitionsstock werden der Neu- und Umbau sowie die Erweiterung und Sanierung öffentlicher Einrichtungen gefördert. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 63 Millionen Euro aus dem Investitionsstock bewilligt. BA
