Allgemeine Berichte | 15.04.2019

Bezirksposaunenchor Wied spielt Himmlisches in Rengsdorf

Über den Wolken

18 Bläser und Bläserinnen aus acht Chören des Bezirks spielten Musik zur Frage „Wo ist der Himmel?“ Foto: privat

Rengsdorf. Nach dem Abendläuten des vergangenen Samstags war in der Rengsdorfer Kirche Blechbläsermusik zu hören. Im Rahmen der Reihe Abendklänge gab der Bezirksposaunenchor Wied unter der Leitung von Marion Kutscher ein Konzert mit Musik und Texten zur Frage „Wo ist der Himmel?“.

Unter den Mitwirkenden waren 18 Bläser und Bläserinnen aus acht Chören des Bezirks sowie die Mitglieder des Arbeitskreises Abendklänge. Mit Stücken vom Barock bis zu moderner Filmmusik und den vorgelesenen Texten erhielten die knapp 100 Zuhörenden Impulse, die sich dem Thema des Abends auf verschiedene Weisen näherten. Sie zeigten den Himmel als einen Ort der Zuversicht, der Freiheit, möglicherweise auch der Langeweile oder aber voll beschwingter Ausgelassenheit wie im Latino-Halleluja aus einer Gospelmesse von Friedemann Wutzler. Das Konzert war gleichzeitig der Beitrag des Bezirkschors Wied zur Stafette anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des Posaunenwerks Rheinland. Diese musikalische Reise durch das Rheinland hat bereits im Dezember 2018 begonnen und wird im Mai auf dem Landesposaunentag in Trier ihren Abschluss finden. Jeder Bezirk des Posaunenwerks lädt zu einer musikalischen Veranstaltung ein und gestaltet eine Seite in einem Buch, das danach weitergereicht wird. So nahm Bezirksobfrau Ursula Höfer das Buch von Beate Ising aus dem Bezirk Oberberg entgegen.

Wie es bei den Abendklängen üblich ist, sangen zum Abschluss alle gemeinsam den Kanon „Herr bleibe bei uns“. Draußen vor der Kirche präsentierte sich ein sonniger Abendhimmel. Die nächsten Abendklänge finden am 15. Juni um 18:10 Uhr statt. Die Kirchenchöre Rengsdorf und Oberhonnefeld singen „Die verhinderte Toccata – ein rasanter Wettkampf zwischen Klavier und Chor“.

18 Bläser und Bläserinnen aus acht Chören des Bezirks spielten Musik zur Frage „Wo ist der Himmel?“ Foto: privat

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