Wanderung am Treiser Schock
Über einen verwunschenen alten Weinbergsweg
Treis. Diesmal war das Wetter den zwölf Wanderern besser gesonnen, es regnete nicht ,es gab keinen Schneesturm und die Sonne verschonte sie mit Hitzeattacken. Gut gelaunt ging es auf ebenem Weg oberhalb von Treis bis zu einem kurzen steilen Anstieg. Oben angekommen belohnt ein erster toller Ausblick auf Treis und die Mosel. Weiter ging es mit wenig Steigung über einen verwunschenen alten Weinbergsweg und später über schmale Pfade in ein Seitental hinein.
Nach einem längeren Anstieg durch Wald und Felder erreichten wir den Honsbergerhof. Leider gab es dort keine Rastanlage, sodass man sich mit Baumstümpfen und den Resten einer nicht vorhandenen Bank zufriedengaben. Die restlichen zwei Kilometer und ca. 100 Höhenmeter waren nun keine große Sache mehr. Sie hatten den Gipfel bald genommen! 428m über dem Meer!
Der höchste Berg an der Untermosel und bekannt für seien Einfluss auf das Wettergeschehen östlich davon. Nach dieser fast schon alpinen Leistung ließen sie sich nun nur noch bergab rollen, kamen an wunderbaren Aussichtspunkten wie der Jungenhütte vorbei und erblickten von dort die Wildburg im Flaumbachtal. Nach dem Abstieg über einen schmalen Pfad, erreichten sie ihren Startpunkt und machten sich nach Burgen auf, um im Weinhaus Tullius wieder zu Kräften kommen.
