Allgemeine Berichte | 19.12.2024

L&R verschenkt Gemälde der Künstler Otto Buhr und Bert Britz

Übergabe von zehn Kunstwerken

v.l.n.r.: Elmar Hermann, Sybille Lenz, Jennifer Stein und Dr. Klemens Schulz.  Foto: Olaf Tramp

Neuwied. Anfang Dezember übergab Lohmann & Rauscher (L&R), zehn Gemälde der zwei renommierten regionalen Künstler Otto Buhr und Bert Britz an die „Gruppe 93“ und an das Roentgen-Museum Neuwied. Die Schenkung fand mittels kleiner Zeremonie statt. Anwesend waren neben Dr. Klemens Schulz, Vertreter:innen der künstlerischen Institutionen: Sybille Lenz, Vorsitzende der „Gruppe 93“; Jennifer Stein, Direktorin des Roentgen-Museums Neuwied, und Elmar Hermann, künstlerischer Leiter des Neuen Kunstvereins Mittelrhein e.V. (NKVM).

Die zehn Bilder – fünf Werke des Malers und Architekten Otto Buhr (1928 – 2003) sowie fünf des Malers und Grafikers Bert Britz (1939 – 2003) – waren seit Ende der 1980er Jahre lange Zeit Teil der Innenarchitektur bei L&R. Otto Buhr gründete 1993 den örtlichen Künstlerverein „Gruppe 93“, Bert Britz war dort ebenso Mitglied. Nun wurden die Bilder mit dem Wunsch abgegeben, sie der Öffentlichkeit erneut zugänglich zu machen.

Dr. Klemens Schulz: „Die Kunst von Otto Buhr und Bert Britz hat unsere Unternehmensräume über eine lange Zeit hinweg bereichert. Es ist uns eine Ehre und wir freuen uns sehr, diese Werke nun der ‚Gruppe 93‘ und dem Roentgen-Museum zu übergeben, damit sie weiterhin inspirieren und die lokale Kunstszene stärken können.“

Jennifer Stein, Leiterin Roentgen-Museum Neuwied: „Wir haben im Landkreis Neuwied eine außerordentlich breit gefächerte Kunst- und Kulturszene von sehr hoher Qualität. Daher ist es für mich selbstverständlich, dass wir die Werke unserer regionalen Künstler von historischer Relevanz hier im Roentgen-Museum bewahren. Gerade Otto Buhr und Bert Britz waren in ihrer Zeit bekannte Größen der Neuwieder Kunstszene. Daher freue ich mich, dass L&R für die weitere Bewahrung der Kunstwerke auf uns zugekommen ist.“.

Die „Gruppe 93“ und das Roentgen-Museum Neuwied werden die Bilder verwalten und ausstellen, um ihre Vision, lokale Kunst zu vernetzen und für alle zugänglich zu machen, weiterzuführen. Der NKVM kümmert sich zukünftig um die Lagerung einiger der Gemälde.

Otto Buhr beschrieb seine Kunst als eine Balance zwischen der realen Welt und seiner persönlichen, emotionalen Interpretation. Bert Britz‘ Werke zeichnen sich durch eine einzigartige Mischung aus Realismus und Surrealismus aus, die sowohl Neugier weckt als auch zur Reflexion anregt.

v.l.n.r.: Elmar Hermann, Sybille Lenz, Jennifer Stein und Dr. Klemens Schulz. Foto: Olaf Tramp

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